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Rural Cult Centres in the Hauran: Part of the Broader Network of the Near East (100 BC-AD 300)
Ländliche Kultzentren im Hauran: Part of the broader network of the Near East (100 v.
Chr. - 300 n.
Chr.) stellt durch die erste umfassende multidisziplinäre Analyse ländlicher Kultzentren im Hauran (Südsyrien) von der vorrömischen bis zur römischen Zeit die Betonung der Rolle lokaler Identitäten und der Romanisierung für Religion und religiöse Architektur im Römischen Reich in Frage. Der Hauran ist ein interessantes und aufschlussreiches Untersuchungsgebiet, da er im Laufe der Zeit ein geografischer Knotenpunkt zwischen verschiedenen Kulturen war. Inspiriert von neueren Theorien über Interkonnektivität und Globalisierung wird in der Monographie anhand der Analyse archäologischer, architektonischer, skulpturaler und epigraphischer Zeugnisse sowie der Landschaft argumentiert, dass Kultzentren und der Hauran selbst Teil eines menschlichen Netzwerks auf Makroebene sind.
Als Ergebnis dieses multidisziplinären Ansatzes wird in dem Text auch die soziale Bedeutung dieser Heiligtümer neu bewertet, die Identität der Elitegruppe erörtert, die finanziell zum Bau der Heiligtümer beitrug, und versucht, die rituellen und wirtschaftlichen Aktivitäten in den Kultzentren zu rekonstruieren. Das Buch bewertet die Bedeutung der Kontakte zwischen der Elite des Hauran und anderen Kulturen des Nahen Ostens für die Gestaltung der Kultstätten neu und enthält im Anhang einen ersten Katalog der ländlichen Kultzentren des Hauran.