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Farmers at the Frontier: A Pan European Perspective on Neolithisation
Die gesamte Landwirtschaft im prähistorischen Europa kam letztlich auf die eine oder andere Weise von woanders her, anders als die wachsende Zahl der primären Zentren der Domestikation und der landwirtschaftlichen Ursprünge weltweit. Diese Tatsache wirkt sich auf jeden Aspekt unseres Verständnisses der Anfänge der Landwirtschaft auf dem Kontinent aus, denn sie bedeutet, dass die domestizierten Pflanzen und Tiere letztlich von irgendwo anders herkamen, und zwar von jemand anderem.
In einem so großen Gebiet wie Europa ist der Prozess, durch den die Nahrungsmittelproduktion zur vorherrschenden Subsistenzstrategie wird, natürlich sehr variabel, aber in gewisser Weise ist das Ergebnis dasselbe und hat das Potenzial, umfassendere Fragen zum Ursprung der Landwirtschaft zu beantworten. Daher kann ein detailliertes Verständnis aller Aspekte der Landwirtschaft in ihrer absolut frühesten Form in verschiedenen Regionen Europas möglicherweise eine neue Perspektive auf die Mechanismen eröffnen, durch die dieser monumentale Wandel in menschliche Gesellschaften und Regionen gelangt. In diesem Band wollen wir verschiedene Perspektiven auf die früheste Landwirtschaft aus ganz Europa zusammenstellen.
Die methodischen Ansätze, archäologischen Kulturen und geografischen Standorte in Europa sind unterschiedlich, aber alle Beiträge beschäftigen sich mit der einfachen Frage: Wie sah die früheste Landwirtschaft aus? Dieser Band eröffnet ein Gespräch über die Landwirtschaft kurz nach dem Übergang, um die Rolle zu erörtern, die neu hinzukommende Menschen, Technologien und Anpassungen bei sekundären Anpassungen spielen. Das Buch beginnt mit einer Einleitung der Herausgeber, die dazu dient, das Thema des Bandes zu kontextualisieren.
Es werden die allgemeinen Argumente zum Prozess der Neolithisierung angesprochen und die Gründe für den Band erörtert. Die Beiträge sind geographisch und chronologisch geordnet, um die Entwicklung des Neolithikums in Europa zu berücksichtigen.
Die Herausgeber schließen den Band mit einem kurzen Kommentar zum Thema des Bandes ab.