Bewertung:

Das Buch bietet eine fesselnde und gut geschriebene Darstellung des A6-Mordfalls von 1961, an dem Valerie Storie und Michael Gregsten beteiligt waren. Es verbindet meisterhafte Analyse mit Erzählung und präsentiert neue Erkenntnisse und endgültige Schlussfolgerungen, insbesondere über Hanrattys Schuld. Das Buch ist zwar fesselnd und informativ, aber einige Leser fanden, dass es an Details und Perspektiven mangelt, insbesondere in Bezug auf bestimmte Beweise und gegensätzliche Standpunkte.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene und fesselnde Erzählung
⬤ meisterhafte Analyse
⬤ liefert neue Erkenntnisse und endgültige Schlussfolgerungen über den Fall
⬤ von mehreren Lesern sehr empfohlen
⬤ fesselnde und emotionale Erzählung
⬤ detaillierte Recherche
⬤ informativ für diejenigen, die mit dem Fall nicht vertraut sind.
⬤ Einigen Lesern fehlte es an Tiefe bei der Erforschung bestimmter Aspekte, insbesondere in Bezug auf Hanrattys Geschichte
⬤ Kritik am Epilog, der zu spekulativ ist
⬤ Bedenken, dass der Titel etwas irreführend ist
⬤ einige Leser fanden es einseitig, es fehlte die Darstellung von Gegenansichten.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
Long Silence - The Story of James Hanratty and the A6 Murder by Valerie Storie, the Woman Who Lived to Tell the Tale
Im August 1961 wurden die 22-jährige Valerie Storie und der 36-jährige Michael Gregsten Opfer des berüchtigten „A6-Mordes“ von James Hanratty. Nach einer fünfstündigen Tortur, die auf einem Rastplatz an der A6 in Bedfordshire endete, wurde Michael erschossen, und Valerie wurde vergewaltigt, erschossen und dem Tod überlassen. Sie überlebte, war aber gelähmt und saß bis zu ihrem Tod im Jahr 2016 im Rollstuhl.
1962 wurde Hanratty als einer der letzten Männer im Vereinigten Königreich gehängt, was vierzig Jahre lang heftige und leidenschaftliche Debatten auslöste, da viele von seiner Unschuld überzeugt waren, bis 2002 ein DNA-Beweis seine Schuld bewies. Valerie hatte jedoch nie Zweifel und wählte Hanratty bei einer Identitätsfeststellung aus. Sie hatte immer die Absicht, ein Buch zu schreiben, und im Laufe der Jahre hatte sie heimlich den Inhalt entworfen und Hunderte von Notizen geschrieben. Doch über fünfunddreißig Jahre lang gab sie keine Interviews, obwohl die Medien sie immer wieder dazu drängten.
Das lange Schweigen ist im Wesentlichen Valeries posthume Autobiografie, in der zum ersten Mal jedes Detail des Katz- und Mausspiels beschrieben wird, das Michael und Valerie bei mehr als zwanzig Gelegenheiten versuchten, den scheinbar unentschlossenen Hanratty abzuschrecken und auszubremsen.