Längst vergangene Tage: O'tkan Kunlar

Bewertung:   (4,9 von 5)

Längst vergangene Tage: O'tkan Kunlar (Edward Reese Mark)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

In den Rezensionen wird die außergewöhnliche Qualität der englischen Übersetzung eines berühmten usbekischen Romans hervorgehoben, die kulturelle und sprachliche Unterschiede überbrückt und gleichzeitig einen aufschlussreichen historischen und ethnografischen Kontext bietet. Die Erzählung wird für ihre Tiefe, ihre emotionale Resonanz und ihre lebendige Darstellung der usbekischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts geschätzt. Während die Übersetzung selbst hoch gelobt wird, konzentrieren sich einige Kritiken auf die Zugänglichkeit der Fußnoten im digitalen Format.

Vorteile:

Eine meisterhafte und durchdachte Übersetzung, die die Essenz des Originaltextes einfängt.
Reichhaltiger kontextueller Hintergrund, der die Kultur, Geschichte und gesellschaftlichen Probleme des Turkestan des 19. Jahrhunderts detailliert beschreibt.
Fesselnde Erzählung, die komplexe, für moderne Leser relevante Themen präsentiert.
Informative Fußnoten, die das Verständnis kultureller Begriffe und historischer Bezüge fördern.
Insgesamt eine lohnende und aufschlussreiche Lektüre für alle, die sich für die usbekische Literatur und das usbekische Erbe interessieren.

Nachteile:

Die Fußnoten in der Kindle-Version sind schlecht zugänglich, was das Leseerlebnis beeinträchtigt.
Einige Dialoge können sich wiederholen.
Das häufige Blättern zwischen Kapiteln und Fußnoten kann für den Leser unangenehm sein.

(basierend auf 14 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Bygone Days: O'tkan Kunlar

Inhalt des Buches:

Otabek, der Sohn von Yusufbek Hajji, ist ein muslimischer Reformer und Händler des 19.

Jahrhunderts (und bald auch Ehemann zweier Frauen), der uns durch ein Turkistan zwanzig Jahre vor der russischen Eroberung führt. Von den wimmelnden Karawansereien, Moscheen und Chai Khanas von Taschkent und Margilan bis hin zum Allerheiligsten des Qoqan-Khanats wird unser Held Zeuge einer Welt, die auf eine Zukunft der Erinnerung und des Verlusts zusteuert, und bietet Reformen und Widerstand als einzige Hoffnung an, um die Seele eines Volkes zu retten.

Nicht nur Otabek, sondern auch seine Freunde und Feinde sehen sich mit einer kulturellen und politischen Landschaft konfrontiert, die von familiären Verpflichtungen, ethnischen Konflikten und einem Khanat geprägt ist, das in Korruption und Intrigen versinkt. Für Otabek und seine Angehörigen steht nicht nur die Zerstörung einer Lebensweise auf dem Spiel - einer Welt, die in die Traditionen der turko-persischen Welt eingebettet ist -, sondern auch eine Glaubens- und Identitätskrise, die seit einhundertvierundfünfzig Jahren andauert. Der Autor Abdullah Qodiriy brachte sein 1926 veröffentlichtes Meisterwerk einer Leserschaft nahe, die sich mit denselben Sorgen herumschlägt wie die geliebten Figuren dieses historischen Romans.

Qodiriy nutzt die Lehren der Vergangenheit als Warnung für seine eigene Generation, die die politisch aufgeladene Zeit nach der bolschewistischen Revolution von 1917 erlebt. Viele beschreiben den Roman als einen Leitfaden für die gleichen Probleme, mit denen die usbekische Gesellschaft heute konfrontiert ist - in dem, was heute als die nationale Erzählung des modernen Usbekistans, vielleicht seine Ursprungsgeschichte, angesehen wird.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780578467290
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2019
Seitenzahl:508

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