
Let Them Haunt Us: How Contemporary Aesthetics Challenge Trauma as the Unrepresentable
Let Them Haunt Us analysiert die zeitgenössische Ästhetik, die sich mit Trauma beschäftigt, und stellt dessen kanonischen Status als undarstellbar kritisch in Frage.
Anhand von Fallstudien zu den ästhetischen Praktiken von Janet Cardiff und George Bures Miller, Omer Fast, Forensic Architecture und Paul McCarthy schlägt dieses Buch vor, Trauma als produktiven Rahmen für die Erforschung individueller, kollektiver und kultureller Konflikte neu zu definieren, die in aktuellen künstlerischen und kuratorischen Praktiken thematisiert werden. Anna-Lena Werner betrachtet den Bereich der Ästhetik als ein potenzielles Forum, das Methoden zum Verständnis der humanitären Folgen von Gewalt und Krieg bietet und die Auswirkungen von Traumata auf die visuelle Kultur, das kollektive Gedächtnis und die Politik aufzeigt.