Bewertung:

Kenney Jones' Autobiografie spiegelt sein Leben als Schlagzeuger bekannter britischer Rockbands wie The Small Faces, Faces und The Who wider. Das Buch vermischt persönliche Anekdoten mit der Geschichte dieser Bands und zeigt seine Reise durch die Rock'n'Roll-Szene über mehrere Jahrzehnte. Es bietet zwar wertvolle Einblicke und unterhaltsame Geschichten, aber die Leser haben gemischte Gefühle, was den Schreibstil und den Ton des Autors angeht.
Vorteile:⬤ Fesselnde und unterhaltsame Geschichten von einer Rocklegende
⬤ gibt Einblicke in die Geschichte ikonischer Bands
⬤ erzählt bescheiden und demütig von seinen Erfahrungen
⬤ eine unterhaltsame und angenehme Lektüre sowohl für Fans der Bands als auch für Gelegenheitsleser
⬤ gut strukturiert mit einem guten Lesefluss.
⬤ Einige Leser finden den Schreibstil langweilig oder schlicht
⬤ bestimmte Abschnitte können sich für diejenigen, die sich weniger für alle Aspekte seiner Karriere interessieren, in die Länge ziehen
⬤ wird als selbstverliebt oder zu sehr auf die Bedeutung des Autors fokussiert empfunden
⬤ einige wünschten sich mehr Details über bestimmte Band-Erfahrungen, insbesondere The Who.
(basierend auf 211 Leserbewertungen)
Let The Good Times Roll
Die lang erwarteten Memoiren des legendären Schlagzeugers über sein Leben und seine Zeit in den Bands Small Faces, Faces und The Who.
Von der Mod-Revolution und der British Invasion der 1960er-Jahre über die psychedelische Ära der 1970er-Jahre bis hin zum überschwänglichen und exzessiven Stadionrock der 1980er-Jahre hat Kenney Jones den Rock 'n' Roll, wie wir ihn kennen, mitgestaltet. Er war die treibende Kraft hinter drei der dauerhaftesten und bedeutendsten Bands der Welt.
Er war nicht nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Zusammen mit Keith Moon, John Bonham und Charlie Watts gilt Jones als einer der größten Schlagzeuger aller Zeiten, der von einer Vielzahl der bekanntesten und meistverkauften Künstler für die Aufnahme klassischer Alben und Songs ins Studio geholt wurde - darunter natürlich „It's Only Rock ‚n‘ Roll (But I Like It)“ von den Rolling Stones.
Und Jones ist kein seichter Rockstar. Er mag jetzt mit Königen aus aller Welt Polo spielen, aber dies ist die Geschichte eines Lumpensammlers aus dem Londoner East End, eines Jungen, der mit ansehen musste, wie seine Bandkollegen, Freunde seit seiner Jugend, früh starben, der gegen Legasthenie ankämpfte, um ein Medium zu finden, in dem er sich auf einzigartige Weise auszeichnen konnte, und der später einen Weg durch die wilden Jahre fand, als die guten Zeiten vorbei zu sein schienen und er wenig hatte, auf das er zurückgreifen konnte.
Kenney Jones hat alles gesehen, mit allen gespielt und mit allen gefeiert. Er hat die Höhen genossen, mit den Tiefen gekämpft und ist heil daraus hervorgegangen. Let the Good Times Roll“ ist ein atemberaubendes Eintauchen in die musikalische Vergangenheit, das dem Leser das Gefühl gibt, sie selbst erlebt zu haben.