Bewertung:

Die Memoiren geben einen einzigartigen und authentischen Einblick in die Erlebnisse eines Bomberpiloten des Ersten Weltkriegs und betonen die Tapferkeit und Selbstlosigkeit derjenigen, die am frühen Luftkampf beteiligt waren. Es ist zwar ein wahrheitsgetreuer Bericht über die damalige Zeit, aber auch ein Mangel an modernem Erzählfluss und gelegentliche Verwirrung durch unerklärte Fachbegriffe.
Vorteile:⬤ Authentische und wahrheitsgetreue Wiedergabe der Erlebnisse eines Piloten des 1. Weltkriegs
⬤ Faszinierender Einblick in den Luftkampf und die RFC-Operationen
⬤ Einzigartiger, von Tagebüchern abgeleiteter Erzählstil
⬤ Bewegende Schilderung von Tapferkeit und Kameradschaft
⬤ Gut geschrieben und interessant für Liebhaber der Luftfahrt des 1.
⬤ Fehlender Erzählfluss und Kohärenz, so dass es sich episodisch anfühlt
⬤ setzt Vorkenntnisse von Fachbegriffen voraus, ohne dass diese ausreichend erklärt werden
⬤ erfordert modernes Lektorat für bessere Zugänglichkeit
⬤ kann für manche Leser ermüdend sein
⬤ verwirrende Verweise auf Personen und Ereignisse ohne Kontext.
(basierend auf 46 Leserbewertungen)
Don't Let Them Bag the Nines: The First World War Memoir of a de Havilland Pilot - Captain F. Williams MC Dfc
Als wir uns dem Schrott näherten, sahen wir, wie die Nasen der Aufklärer mit Leuchtspurgeschossen rauchten, während die Beobachter zurückschossen. Plötzlich rieselte eine Flamme an der Seite einer Nine entlang, dann platzte der Benzintank, und sie fiel als brennendes Wrack herunter, wobei sich ihre Flügel lösten.
„Lasst nicht zu, dass der Hunne die Neuner einsackt - mein Gott, er wird sie alle einsacken, wenn wir ihn nicht aufhalten“, dachte ich. Williams' lebendige und unmittelbare Beschreibungen seiner Angriffe über den deutschen Rheinlanden und Schwartzwald am Steuer seiner D.H. 4 versetzen den Leser direkt in die Luft mit ihm und geben die Gedanken wieder, die ihm in Echtzeit durch den Kopf gingen, während sich die Ereignisse um ihn herum entfalteten.
Der Bericht beginnt, als der Testpilot Anfang 1918 bei der 55 Squadron in Nancy stationiert war, und endet, als er mit einem Croix de Guerre und einem DFC nach England zurückgeschickt wird - wie es das Schicksal wollte, gerade als sein bester Freund im Kampf fiel. Diese bemerkenswerten Memoiren lagen viele Jahre lang ungestört in einer Truhe.