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Reconsidering Laura Ingalls Wilder: Little House and Beyond
Beiträge von Emily Anderson, Elif S. Armbruster, Jenna Brack, Christine Cooper-Rompato, Christiane E. Farnan, Melanie J. Fishbane, Vera R. Foley, Sonya Sawyer Fritz, Miranda A. Green-Barteet, Anna Thompson Hajdik, Keri Holt, Shosuke Kinugawa, Margaret Noodin, Anne K. Phillips, Dawn Sardella-Ayres, Katharine Slater, Lindsay Stephens, und Jericho Williams.
Laura Ingalls Wilder neu überdenken: Little House and Beyond bietet eine nachhaltige, kritische Untersuchung von Wilders Schriften, einschließlich ihrer Little-House-Reihe, ihres posthum veröffentlichten und nicht überarbeiteten The First Four Years, ihrer Briefe, ihres Journalismus und ihrer Autobiografie Pioneer Girl. Die Sammlung stützt sich auch auf Biographien über Wilder, Briefe an und von Wilder und ihrer Tochter, der Mitarbeiterin und Herausgeberin Rose Wilder Lane, sowie auf andere biographische Materialien. Die Autoren analysieren den aktuellen Stand der Wilder-Forschung, indem sie Wilders Platz in einem Kanon von immer vielfältigeren US-amerikanischen Schriftstellerinnen abstecken und sich unter anderem mit Fragen von Geschlecht, Weiblichkeit, Raum und Ort, Wahrheit und Zusammenarbeit befassen.
In der Sammlung wird argumentiert, dass Wilders Werk und ihre Beiträge zur US-amerikanischen Kinderliteratur, zur Westernliteratur und zur Pioniererfahrung im Zusammenhang mit problematischen rassifizierten Darstellungen farbiger Völker, insbesondere der amerikanischen Ureinwohner, betrachtet werden müssen. Wilders Romane stellen zwar die Erfahrungen weißer Siedler korrekt dar, privilegieren aber auch deren Erfahrungen und bestätigen explizit und implizit die Auslöschung der indianischen Völker und Kultur. Die Autorinnen und Autoren des Bandes setzen sich kritisch mit Wilders Schriften auseinander, hinterfragen sie, erkennen ihre Grenzen an und bereichern die laufenden Gespräche über sie, indem sie sie in einen Kontext mit anderen Stimmen, Werken und Perspektiven stellen, die größere Wahrheiten über die nordamerikanische Geschichte in den Mittelpunkt rücken können. Reconsidering Laura Ingalls Wilder untersucht Wilders Stärken und Schwächen, während es ihre Schriften mit Kontext, Bewusstsein und Nuancen diskutiert.