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Laurence Sterne and the Eighteenth-Century Book
Helen Williams untersucht Sterne's Fiktion durch eine buchgeschichtliche Brille und schafft neue Lesarten seines Werks, die auf einer akribischen Untersuchung seiner materiellen und bibliographischen Bedingungen basieren. Neben zahlreichen Ausgaben und Manuskripten von Sternes eigenen Briefen und Werken wird ein Panorama interdisziplinärer Quellen erforscht, darunter Tanzhandbücher, Handbücher zum Schreiben von Briefen, Zeitungsanzeigen, medizinische Pamphlete und Einwegverpackungen.
Zum ersten Mal wird diese Fülle an bisher übersehenem Material in Bezug auf die Designgeschichte von Tristram Shandy kritisch analysiert, wobei der Roman des 18. Jahrhunderts als ein Artefakt begriffen wird, das sich in enger Verbindung mit anderen Medien entwickelte. Durch die Untersuchung der komplexen Wechselbeziehung zwischen der Literatur einer Epoche und den Druckerzeugnissen des täglichen Lebens wirft diese Studie ein neues Licht auf Sterne und die Literatur des 18.
Jahrhunderts, indem sie die Ursprünge seines Werks und des Romans des 18. Jahrhunderts im Allgemeinen neu definiert und die Leser mit verschiedenen Formen der Druckkultur und ihrer Produktionsgeschichte bekannt macht.