Bewertung:

Das Buch ist eine wertvolle Quelle für das Verständnis des Lebens und der Kultur der indigenen Völker der südamerikanischen Anden, insbesondere der Quechua, durch Erzählungen aus erster Hand. Es wird Akademikern, Sozialarbeitern, Missionaren und allen, die sich für die Erfahrungen der Indigenen interessieren, empfohlen.
Vorteile:⬤ Tiefer Einblick in das Leben der Andenindianer
⬤ überwindet Sprachbarrieren
⬤ lebendige und fesselnde Berichte aus erster Hand
⬤ unverzichtbar für diejenigen, die mit diesen Gemeinschaften arbeiten
⬤ ausgezeichnete Präsentation und Lieferung.
Einige Leser berichten von langen Wartezeiten auf die Lieferung; einige wünschen sich eine zweisprachige Ausgabe für eine bessere Zugänglichkeit.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Andean Lives: Gregorio Condori Mamani and Asunta Quispe Huamn
Gregorio Condori Mamani und Asunta Quispe Huaman waren runakuna, ein Quechua-Wort, das „Volk“ bedeutet und sich auf die Millionen indigener Einwohner bezieht, die von der herrschenden Gesellschaft in Peru und anderen Andenländern vernachlässigt, geschmäht und zum Schweigen gebracht werden. Für Gregorio und Asunta wurde dieses Schweigen jedoch gebrochen, als die peruanischen Anthropologen Ricardo Valderrama Fernandez und Carmen Escalante Gutierrez ihre Lebensgeschichten aufzeichneten.
Die daraus resultierende Spanisch-Quechua-Erzählung, die Mitte der 1970er Jahre veröffentlicht und seitdem in viele Sprachen übersetzt wurde, ist zu einer klassischen Einführung in das Leben und die Kämpfe der „Menschen“ in den Anden geworden. Andean Lives ist die erste englische Übersetzung dieses wichtigen Buches. Paul H.
Gelles und Gabriela Martinez Escobar haben direkt aus dem Quechua eine englische Version erstellt, die für allgemeine Leser und Studenten leicht zugänglich ist und gleichzeitig die poetische Intensität des ursprünglichen Quechua beibehält. Sie erwecken die Worte von Gregorio und Asunta zum Leben und geben den Lesern faszinierende und manchmal beunruhigende Einblicke in das Leben der armen Stadtbewohner von Cuzco, mit Reflexionen über das ländliche Dorfleben, die Fabrikarbeit, die Haciendas, die indigene Religion und die Beziehungen zwischen Ehe und Familie.