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Living with the Black Death
Zwischen 1347 und 1352 fegte eine unbekannte und tödliche Krankheit, die erst viel später als Schwarzer Tod bekannt wurde, über Europa hinweg und forderte schätzungsweise 30-50 % der Bevölkerung zum Tode. Die Zeitgenossen vertraten unterschiedliche Ansichten darüber, was die endgültige Ursache dieser Katastrophe war.
Viele, wahrscheinlich die meisten, hielten sie für eine Strafe Gottes für die Sünden der Menschheit, andere hielten sie im Grunde für ein Naturphänomen, das durch eine schicksalhafte Konstellation der Himmelskörper verursacht wurde. Von 1347 bis ins frühe 18. Jahrhundert wurde Europa von wiederkehrenden Pestepidemien heimgesucht.
Die Bevölkerung wurde wiederholt mit mehr oder weniger katastrophalen Folgen heimgesucht, doch jedes Mal erholten sich die Menschen und nahmen ihre Tätigkeit wieder auf. Aufgrund ihrer Erfahrungen ergriffen sie verschiedene Maßnahmen, um sich zu schützen und Ausbrüche zu verhindern oder zumindest die Folgen zu minimieren.
Kurz gesagt, sie lebten mit dem Schwarzen Tod. Dieses Buch befasst sich mit der Pest, insbesondere in Nordeuropa, unter verschiedenen Aspekten: Epidemiologie, Ausbreitungsmuster, Demografie, soziale Folgen, religiöse Auswirkungen und Darstellung in der bildenden Kunst und in schriftlichen Quellen.