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Life Without Rights: Human Rights or Neighborly Love
Thema des Buches ist die Rechtsorientierung, die sich vor allem im westlichen Teil der Welt seit dem Zweiten Weltkrieg wie ein Lauffeuer verbreitet hat, und die Auswirkungen, die diese Denkweise auf die Sichtweise unserer Mitmenschen hat. Der Autor sieht rechtes Denken und Nächstenliebe als Gegensätze und hält beides nicht für vereinbar. Sie schließen sich gegenseitig aus.
Mit anderen Worten: Ein anderes Denken ist gefragt, und das gilt für all die Dinge, auf die wir Menschen meinen, Anspruch zu haben, angefangen bei der Erklärung der Menschenrechte bis hin zum Recht auf ein Dach über dem Kopf; im Laufe der Kapitel des Buches argumentiert der Autor, dass wir Menschen überhaupt keine Rechte haben, und wie wir stattdessen die Teile des rechtsorientierten Denkens, die gerechtfertigt sein könnten, genauer unter die Lupe nehmen müssen. Was ist die Schnittstelle von Menschenrechten und Mitgefühl?
Die verschiedenen Themen werden dem Leser durch ein Märchen oder eine Geschichte nahegebracht, die den Leser zum Nachdenken über das Problem anregen soll, bevor er den Standpunkt des Autors kennenlernt, so wie Jesus seine Jünger durch Gleichnisse zum Nachdenken über ein Problem anregte. Was ist ein Menschenrecht? Wie kann man feststellen, ob ein vorgeschlagenes Menschenrecht wirklich eines ist? Wie legen wir den Inhalt bestimmter Menschenrechte fest und wie verhindern wir, dass solche Rechte die menschlichen Beziehungen beeinträchtigen?
Dies sind Fragen, die der Autor zu beantworten versucht.