Bewertung:

Die Rezensionen zu 'To Live and Dine in Dixie' loben Dr. Angela Jill Cooley für ihre gründliche Recherche, ihre klugen Einsichten und ihren fesselnden Schreibstil. Ihr interdisziplinärer Ansatz verbindet kulinarische Praktiken und Rechtsgeschichte, um die Auswirkungen der Jim-Crow-Gesetze auf die Esskultur der Südstaaten zu untersuchen. Während die Rezensenten die Tiefe und den pädagogischen Wert des Buches hervorheben, räumen einige ein, dass die Diskussionen in komplexe soziale Themen eintauchen können.
Vorteile:Gründliche Recherche, fesselnder Schreibstil, interdisziplinärer Ansatz, durchdachte Analyse der Esskultur und der Rechtsgeschichte, von den Lesern sehr empfohlen.
Nachteile:Komplexe soziale Themen könnten für einige Leser eine Herausforderung darstellen; die Tiefe und akademische Natur des Inhalts könnte nicht jeden ansprechen.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
To Live and Dine in Dixie: The Evolution of Urban Food Culture in the Jim Crow South
Dieses Buch untersucht die sich verändernde Essenskultur im städtischen amerikanischen Süden während der Jim-Crow-Ära, indem es untersucht, wie Rasse, ethnische Zugehörigkeit, Klasse und Geschlecht zur Entwicklung und Aufrechterhaltung der Rassentrennung in öffentlichen Esslokalen beitrugen.
Angela Jill Cooley konzentriert sich vor allem auf die Zeit von 1900 bis 1960 und zeigt die kulturellen Unterschiede zwischen Aktivisten auf, die öffentliche Esslokale wie die städtischen Imbissbuden als Orte der politischen Teilhabe betrachteten und den Zugang zu solchen Räumen als Bürgerrecht ansahen, und weißen Rassisten, die die Aufhebung der Rassentrennung als Herausforderung für die Eigentumsrechte interpretierten und für eine lokale Kontrolle über Rassenfragen eintraten. In dieser Zeit kam es zu bedeutenden rechtlichen Veränderungen, da sich die Bundesregierung zunächst auf die Seite der weißen Rassisten stellte, später aber den beispiellosen Fortschritt des Civil Rights Act von 1964 unterstützte, der - neben anderen Dingen - die Aufhebung der Rassentrennung in den Restaurants der Nation vorschrieb.
Da die Kultur der weißen Vorherrschaft, die zur Rassentrennung in den öffentlichen Einrichtungen beitrug, in den weißen Haushalten der Südstaaten ihren Anfang nahm, untersucht Cooley auch die häuslichen Essgewohnheiten in den entstehenden Städten der Südstaaten und zeigt, wie die privatesten Aktivitäten - Kochen und Essen - zu einem Grund für öffentliche Besorgnis wurden, von den Versammlungsräumen lokaler Frauenclubs bis zu den Hallen des US-Kongresses.