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Live Wires: A History of Electronic Music
Wir leben in einer elektronischen Welt, die mit elektronischen Klängen gesättigt ist. Doch elektronische Klänge sind kein neues Phänomen, sie durchdringen unsere Klanglandschaft schon lange.
Was mit den jenseitigen Klängen der Filmmusik für den Film Forbidden Planet von 1956 und den verfremdeten, neuen Klangfarben von Stockhausens Kontakten einige Jahre später begann, ist heute ein alltäglicher Klangteppich in der Technologie, den Medien und einer Reihe von Musikgenres und Subgenres. Mehr Menschen als je zuvor können elektronische Musik produzieren und hören, von vereinzelten Experimentatoren, Klassik- und Jazzmusikern bis hin zu Rockmusikern, Tontechnikern und den neueren Generationen von Elektronikmusikern, die Hip-Hop, House, Techno und Ambient-Musik machen. In zunehmendem Maße hören wir elektronische Klänge, finden neue Bedeutungen in ihnen, experimentieren mit ihnen und erproben sie als Hörer und Macher neu.
Live Wires erforscht, wie fünf elektronische Schlüsseltechnologien - das Tonbandgerät, der Schaltkreis, der Computer, das Mikrofon und der Plattenspieler - das musikalische Denken revolutioniert haben. Live Wires stellt die Arbeiten der wichtigsten Vertreter der elektronischen Musik vor - von Schaeffer, Var se, Xenakis, Babbitt und Oliveros bis hin zu Eno, Keith Emerson, Grandmaster Flash, Juan Atkins und Holly Herndon - und ist eine fesselnde Auseinandersetzung mit den kraftvollen musikalischen Ideen, die von den interessantesten elektronischen Komponisten und Musikern von heute wiederverwendet, neu durchdacht und neu gemischt werden.