Bewertung:

Das Buch „Lifelines“ von Heidi Diehl erforscht komplexe Familienbeziehungen über Generationen hinweg, wobei der Schwerpunkt auf dem Leben von Louise, einer amerikanischen Künstlerin, und ihren Erfahrungen in Deutschland in den 1970er Jahren und ihrem Leben zurück in Oregon im Jahr 2008 liegt. Die Erzählung ist reich an historischem Kontext und untersucht Themen wie Familiengeheimnisse, persönliche Entscheidungen und die Last der Geschichte. Das Tempo und die Tiefe der Charaktere wurden jedoch unterschiedlich bewertet. Einige Leserinnen und Leser schätzten die komplizierte Erzählweise, während andere sie als distanziert und wenig fesselnd empfanden.
Vorteile:Das Buch wird für seine schöne Prosa, die tiefgründige Erforschung von Themen wie Erbe und die Komplexität der Familiendynamik sowie die komplexe Darstellung des künstlerischen Lebens der Figuren gelobt. Es wird als durchdachter Debütroman beschrieben, der persönliche und historische Erzählungen mit einem lebendigen Gefühl für die Orte in Deutschland und den USA verwebt. Viele Rezensenten hoben die emotionale Tiefe und die Kraft der Auseinandersetzung mit Familiengeheimnissen hervor.
Nachteile:Mehrere Rezensenten wiesen darauf hin, dass das Tempo zu langsam sei und die Erzählung manchmal distanziert wirke, da es an einer emotionalen Bindung zu den Figuren fehle. Einige fanden die Charaktere unsympathisch oder konnten sich nur schwer mit ihnen identifizieren, und die wechselnden Perspektiven erzeugten gelegentlich ein Gefühl der Distanz, das die Beschäftigung mit der Geschichte behinderte. Einige Leser waren der Meinung, dass die Handlung in die Irre führt und sich in zu vielen Details verliert, insbesondere was den historischen Kontext betrifft.
(basierend auf 26 Leserbewertungen)
Lifelines
Für Fans von Meg Wolitzer und Maggie Shipstead: ein mitreißender Debütroman über eine amerikanische Künstlerin, die nach Deutschland zurückkehrt - wo sie sich vor Jahrzehnten verliebt und ein Kind bekommen hat -, um sich bei der Beerdigung ihrer ehemaligen Schwiegermutter mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen.