
Food Politics, Activism and Alternative Consumer Cooperatives
Seit der globalen Finanzkrise von 2008 besteht unter Wissenschaftlern und Aktivisten ein großes Interesse an alternativen Organisationsformen, die nach einer nicht-kapitalistischen Logik funktionieren, darunter die alternativen Konsumgenossenschaften (ACC).
Am Beispiel der Türkei, wo die neoliberale Wirtschaft in Verbindung mit einer autoritären Politik Bedingungen geschaffen hat, die tiefgreifende soziale und wirtschaftliche Folgen haben, untersucht dieses Buch die ACCs als Räume für eine präfigurative Lebensmittelpolitik. Dieses Buch bietet eine neuartige Perspektive auf alternative Formen der Organisation und stellt die einfachen Annahmen darüber in Frage, was es bedeutet, ein Wissenschaftler zu sein, der sich mit Aktivismus im Globalen Norden beschäftigt.
Es zeigt, wie es durch die grundlegenden Werte der Solidarität, Gegenseitigkeit und Verantwortung möglich ist, neue und fantasievolle Formen der Politik und des Aktivismus zu schaffen.