Bewertung:

Empty Mills ist eine tiefgründige und genaue Untersuchung des Niedergangs der US-Textilindustrie, die sich auf die persönlichen Geschichten von Fabrikarbeitern und die weitreichenden Folgen der Deindustrialisierung konzentriert.
Vorteile:⬤ Erstaunlich genaue Darstellung des Niedergangs der Textilindustrie
⬤ persönliche Geschichten von Fabrikarbeitern
⬤ hebt die Bedeutung der Unterstützung der US-Textilindustrie hervor
⬤ informativer historischer Kontext.
In den Rezensionen nicht erwähnt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Empty Mills: The Fight Against Imports and the Decline of the U.S. Textile Industry
Angesichts der wirtschaftlichen Schwierigkeiten wurde viel über die Auswirkungen der Deindustrialisierung auf die amerikanische Industrie diskutiert. Während die Stahl- und die Automobilindustrie im Mittelpunkt des Interesses stehen, sind die Textil- und die Bekleidungsindustrie besonders stark betroffen.
In Empty Mills legt Timothy Minchin die erste buchfüllende Studie darüber vor, wie beide Industrien seit dem Zweiten Weltkrieg gelitten haben, und über die unerschütterlichen Bemühungen von Unterstützern der Industrie, diesen Niedergang zu verhindern. 1985 war in der Textilindustrie jeder achte Arbeitsplatz im verarbeitenden Gewerbe angesiedelt, und anders als in der Stahl- und Automobilindustrie waren mehr als fünfzig Prozent der Beschäftigten Frauen oder Minderheiten. In den letzten vier Jahrzehnten sind allein in der Textil- und Bekleidungsindustrie mehr als zwei Millionen Arbeitsplätze verloren gegangen, da die Produktion immer mehr ins Ausland verlagert wird.
Empty Mills ist ein tadellos recherchiertes Buch, das sowohl über die Geschichte als auch über aktuelle Trends informiert. Es ist für jeden von Bedeutung, der sich für Wirtschaft, Arbeit, Sozialgeschichte und die wirtschaftliche Bedeutung des Niedergangs eines der größten Industriezweige Amerikas interessiert.