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Learning to Become Turkmen: Literacy, Language, and Power, 1914-2014
Learning to Become Turkmen untersucht die Art und Weise, wie die Ikonographie des täglichen Lebens - dramatisch unterschiedliche Alphabete, mehrere Sprachen und eine sich verändernde Bildungspolitik - die Entwicklung der turkmenischen Gesellschaft in Zentralasien im letzten Jahrhundert widerspiegelt.
Wie Victoria Clement zeigt, hatten die formalen Strukturen des russischen Imperialstaates nicht annähernd so große Auswirkungen auf die kulturellen Formationen der Turkmenen wie die russische Sprache und die kyrillische Schrift. Ihr Weggang war für die turkmenische Politik und Gesellschaft ebenso transformativ wie ihre Ankunft.
Learning to Become Turkmen ist das erste Buch in einer westlichen Sprache, das sich auf turkmenische Archive stützt und untersucht, wie Eurasien historisch geformt wurde. Die Studie zeigt die besonderen Beziehungen der Zentralasiaten zum Rest der Welt auf und geht der Frage nach, wie die Turkmenen Sprache und Pädagogik bewusst einsetzten, um sich innerhalb globaler Gemeinschaften wie dem Russisch-Sowjetischen Reich, dem turkischen Kulturkontinuum und der größeren muslimischen Welt zu positionieren.