
Learning to Love: Arranged Marriages and the British Indian Diaspora
Learning to Love geht über die medialen und politischen Stereotypen hinaus, die arrangierte Ehen mit Zwangsehen in Verbindung bringen.
Anhand von Tiefeninterviews und teilnehmenden Beobachtungen stellt dieses Buch ein reichhaltiges und vielfältiges Spektrum an alltäglichen Heiratsgeschichten und -verläufen zusammen und zeigt auf, wie Überlegungen zur romantischen Liebe in die traditionellen Praktiken der arrangierten Ehe eingewoben sind. Es zeigt, dass arrangierte Ehen bei weitem keine homogene Tradition sind, sondern eine Vielzahl unterschiedlicher Praktiken der Heiratsvermittlung beinhalten, bei denen jede Familie ihre eigene Cut-and-Paste-Version der britisch-indischen arrangierten Ehen auf moderne Identitäten und Ambitionen zuschneidet.
Pande argumentiert, dass die Menschen in der britisch-indischen Diaspora nicht an Traditionen gebunden sind, sondern die kulturellen Normen für arrangierte Ehen geschickt angepasst und verhandelt haben, um ein Identitätsnarrativ zu schaffen, das sie als "moderne und fortschrittliche Migranten" darstellt - Menschen, die mit der Zeit gehen und transnationale Formen der Zugehörigkeit kultivieren.