Bewertung:

Das Buch bietet eine gut recherchierte und durchdachte Untersuchung der pädagogischen Innovation in der Hochschulbildung. Es plädiert für die Bedeutung eines kooperativen Ansatzes zwischen Akademikern und Praktikern, um studierendenzentriertes Lernen zu fördern. Das Buch richtet sich an Hochschulleiter und an alle, die sich mit Lerninnovationen befassen, und wird für seine Ausgewogenheit und seinen tiefen Einblick in aktuelle Trends und zukünftige Richtungen gelobt.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und durchdacht
⬤ bietet eine engagierte Perspektive auf pädagogische Innovation
⬤ ausgewogener Ausblick auf die Hochschulbildung
⬤ bietet praktische Einblicke in die Lerninnovation
⬤ sehr empfehlenswert für Führungskräfte im Hochschulbereich
⬤ aufschlussreiche Texte von angesehenen Autoren.
In den Rezensionen wurden keine spezifischen Nachteile genannt.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Learning Innovation and the Future of Higher Education
An den US-amerikanischen Colleges und Universitäten vollzieht sich eine stille Revolution. Die Schulen überdenken die Art und Weise, wie Studenten lernen - sowohl innerhalb als auch außerhalb des Klassenzimmers - und die Technologie verändert nicht nur, was gelehrt werden sollte, sondern auch, wie man es am besten lehrt. Von aktivem Lernen und integrativer Pädagogik bis hin zu Online- und Hybridkursen nutzen traditionelle Einrichtungen ihre grundlegenden Stärken und stellen gleichzeitig althergebrachte Annahmen darüber, wie Lehren und Lernen ablaufen, in Frage.
An diesem Schnittpunkt von Lernen, Technologie, Design und organisatorischem Wandel liegt die Grundlage für eine neue akademische Disziplin des digitalen Lernens. Um dieses neue Studienfach herum bilden sich eine gemeinsame kritische Sprache, ein theoretischer Rahmen, methodische Verfahren sowie gemeinsame Herausforderungen und Ziele heraus. In Learning Innovation and the Future of Higher Education untersuchen Joshua Kim und Edward Maloney den Kontext dieser neuen Disziplin, zeigen auf, wie sie sich in ein größeres Gelehrtenkorpus einfügt, und geben Beispiele dafür, wie diese Gelehrsamkeit auf dem Campus eingesetzt wird.
Kim und Maloney zeigen in diesem grundlegenden Text, dass der Wandel eine komplexe Dynamik zwischen dem, was im Klassenzimmer geschieht, und den größeren institutionellen Strukturen und Traditionen ist, die dabei eine Rolle spielen. Letztlich plädieren die Autoren nicht nur für diese Hinwendung zum Lernen, sondern auch für die Schaffung neuer Wege für Lernkarrieren außerhalb des Lehrkörpers, für das Verständnis der Grenzen von Berufsverbänden und sozialen Medien sowie für die Notwendigkeit, dieses neue interdisziplinäre Feld der Lerninnovation zu etablieren.