Lesbisches Kino nach der Queer-Theorie

Bewertung:   (4,8 von 5)

Lesbisches Kino nach der Queer-Theorie (Clara Bradbury-Rance)

Leserbewertungen

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 6 Stimmen.

Originaltitel:

Lesbian Cinema After Queer Theory

Inhalt des Buches:

Überschrift:Eine Studie über Zuschauerschaft, Begehren, Identifikation und Identität.

Klappentext: Lesben haben in den ersten Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts eine nie dagewesene Leinwandpräsenz erhalten und sich damit von einer früheren Unsichtbarkeit verabschiedet, die in der Vergangenheit nur durch Beschwörungen von Pathologisierung, Isolation und Tragödie unterbrochen wurde. Der verzögerte und unsichere Weg der Lesbe in die Sichtbarkeit fiel mit dem Aufbrechen sexueller Identitätskategorien durch die Queer-Theorie zusammen, was zu einer vergleichbaren Unsichtbarkeit im kritischen Diskurs führte, der diese bedeutenden Veränderungen in der Darstellung hätte erklären können. In diesem paradoxen Kontext wird Troubling Visibility: The Queerness of Lesbian Cinema die Arten der Filmsprache, durch die das Begehren eine visuelle Form erhalten kann, theoretisch beleuchtet. Das Buch untersucht die Verquickungen und Verschleierungen, die durch die Legitimität entstehen, wenn Sexualität durch Sex sichtbar gemacht wird, und schlägt einen feministischen Rahmen für das Verständnis der Queerness des Lesbentums vor, der den "Imperativ der Sichtbarkeit" in Frage stellt. Anstatt eine Erzählung über den Fortschritt der Repräsentation zu entwerfen, die die Kategorisierung der Lesbe in den neu verfügbaren Begriffen des Sichtbaren untermauert, liest das Buch das zeitgenössische Kino durch die Theorien der Sexualität, die die lesbische Lesbarkeit selbst problematisieren.

Hauptmerkmale:

⬤ Analysiert zeitgenössische Filme im Kontext langjähriger theoretischer Debatten und Darstellungsparadigmen.

⬤ Befasst sich mit Fragen der Sichtbarkeit, des Fortschritts und der Identitätspolitik.

⬤ Untersucht das lesbische Kino im Kontext politischer, sozialer und kultureller Veränderungen im Bereich der LGBTQ+-Bürgerrechte im einundzwanzigsten Jahrhundert.

⬤ schlägt die gegenseitige, nicht synonyme Verwendung von "queer" und "lesbisch" vor, um Sexualität auf der Leinwand zu beschreiben.

⬤ Bringt Psychoanalyse, Affekttheorie und Theorien über Raum und Zeit zusammen, um die verschiedenen Arten zu untersuchen, in denen das zeitgenössische Kino Begehren lesbar macht.

Stichworte:Queer-Theorie.

Feministische Filmtheorie.

Lesbische Sexualität.

Film und Geschlecht.

Film und Affekt.

Identitätspolitik.

Fach: Filmwissenschaft.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781474435390
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2020
Seitenzahl:208

Kauf:

Derzeit verfügbar, auf Lager.

Ich kaufe es!

Weitere Bücher des Autors:

Lesbisches Kino nach der Queer-Theorie - Lesbian Cinema After Queer Theory
Überschrift: Eine Studie über Zuschauerschaft, Begehren, Identifikation...
Lesbisches Kino nach der Queer-Theorie - Lesbian Cinema After Queer Theory
Lesbisches Kino nach der Queer-Theorie - Lesbian Cinema After Queer Theory
Überschrift: Eine Studie über Zuschauerschaft, Begehren, Identifikation...
Lesbisches Kino nach der Queer-Theorie - Lesbian Cinema After Queer Theory

Die Werke des Autors wurden von folgenden Verlagen veröffentlicht: