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Reading with an I to the Heavens: Looking at the Qumran Hodayot Through the Lens of Visionary Traditions
Dieses Buch untersucht die Sammlung von Gebeten, die als Qumran Hodayot (= Danksagungshymnen) bekannt sind, im Lichte alter visionärer Traditionen, neuer Entwicklungen in der Neuropsychologie und post-strukturalistischer Auffassungen vom verkörperten Subjekt.
Die These dieses Buches ist, dass die ritualisierte Lektüre von Berichten, die visionäre Erfahrungen beschreiben und in der ersten Person „Ich“ geschrieben sind, das Potenzial hatte, im antiken Leser die Subjektivität eines Visionärs zu erzeugen, die ihn dazu veranlassen kann, eine religiöse Erfahrung zu machen. In dieser Studie wird untersucht, wie Verweise auf den Körper und die strategische Erregung von Emotionen innerhalb einer Praxis des performativen Lesens eine religiöse Erfahrung des Aufstiegs hervorrufen konnten.
Damit bietet dieses Buch neue interdisziplinäre Einblicke in das meditative rituelle Lesen als religiöse Praxis der Transformation in der Antike.