
Last Rights: Revisiting *Four Theories of the Press*
Trotz jahrelanger Kritik ist Four Theories of the Press nach wie vor ein Kerntext der Kommunikationswissenschaft. Sein Einfluss auf das Fachgebiet, seine Wirkung auf Generationen von Journalisten und seine Fähigkeit, eine Debatte darüber anzustoßen, warum die Presse so handelt, wie sie es tut, machen es weiterhin zu einer oft zitierten Quelle und zu einem Grundnahrungsmittel im Unterricht.
In Last Rights kritisieren und erweitern acht Kommunikationswissenschaftler den klassischen Text. Die Autoren argumentieren, dass Four Theories zu und für eine Welt sprach, die von einem längst beendeten Kalten Krieg heimgesucht wurde. Gleichzeitig loben sie das Buch dafür, dass es eine alternative Sichtweise auf die Presse und die Gesellschaft bietet und ein nützliches Instrument darstellt, das Wissenschaftlern und Bürgern gleichermaßen hilft, sich mit den Widersprüchen des klassischen Liberalismus auseinanderzusetzen.
Sie werfen auch wichtige Fragen über das Internet und andere wichtige Veränderungen in den Kommunikationssystemen und der Gesellschaft seit der ursprünglichen Veröffentlichung von Four Theories auf. Mitwirkende: William E. Berry, Sandra Braman, Clifford Christians, Thomas G.
Guback, Steven J. Helle, Louis W. Liebovich, John C.
Nerone, und Kim B. Rotzoll