Bewertung:

In den Rezensionen wird hervorgehoben, dass „Final Bow for Yellowface“ von Phil Chan eine wichtige und aufschlussreiche Lektüre für alle Kunstschaffenden ist, insbesondere in Bezug auf Fragen der Darstellung und der kulturellen Sensibilität bei der Darstellung von Asiaten. Das Buch ist ein Plädoyer für sinnvolle Diskussionen über Rassismus und kulturelle Aneignung und bietet praktische Lösungen, ohne die Komplexität dieser Themen aus den Augen zu verlieren. Viele Rezensenten bezeichnen es als unverzichtbare Lektüre für Fachleute aus der Branche, gefüllt mit persönlichen Erzählungen und Strategien zur Förderung des sozialen Wandels.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben, informativ und bietet praktische Einsichten und Strategien für den Umgang mit Rassismus und kultureller Aneignung in der Kunst. Es regt eher zu wichtigen Diskussionen an als zur sofortigen Abschaffung, was es zu einer ausgezeichneten Ressource für verschiedene Fachleute in der Kunstszene macht. Die Rezensenten schätzen den Fokus auf kulturelle Sensibilität und Repräsentation, und viele finden es aufschlussreich und notwendig für den zeitgenössischen Dialog in der Kunst.
Nachteile:Einige Leser haben das Gefühl, dass der Schwerpunkt des Buches auf der asiatischen Kultur zwar nützlich ist, aber das breitere Spektrum der kulturellen Aneignung nicht umfassend abdeckt. Es gibt auch leichte Bedenken, dass das Buch keine radikalen Veränderungen vorschlägt, was einige Leser vielleicht erwarten.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
Final Bow for Yellowface: Dancing between Intention and Impact
Wer hätte gedacht, dass ein kurzes Gespräch mit dem künstlerischen Leiter des New York City Ballet, Peter Martins, die Art und Weise verändern würde, wie wir Amerikas beliebtestes Weihnachtsballett angehen, und als Katalysator dafür dienen würde, wie wir in Amerika über Rassenfragen sprechen? Phil Chan, Kunstbefürworter und Mitbegründer von Final Bow for Yellowface, berichtet von seiner Reise durch Gespräche über Rasse, Repräsentation und Inklusion, die sich aus der Präsentation eines kurzen Tanzes - der chinesischen Variation aus dem Nussknacker - ergeben.
Mit neuem Vokabular ausgestattet, berichtet er von seinem Prozess und seinen Fallstricken bei der Beratung des Salt Lake City Ballet West zur Aufführung eines verlorenen Balanchine-Werks von 1925, Le Chant du Rossignol. Chan stößt auf Orientalismus, kulturelle Aneignung und Yellowface und wird aus erster Hand Zeuge der kontinuierlichen Entwicklung einer aristokratischen Tanzform aus der Alten Welt in einem demokratischen Umfeld der Neuen Welt.
Als Geschichtenerzählerin präsentiert Chan eine Mischung aus Tanz- und chinesisch-amerikanischer Geschichte, persönlichen Anekdoten und bewährten Praktiken, die jede professionelle Kunstorganisation nutzen kann, um mit Rassenfragen umzugehen. Gleichzeitig skizziert sie einen wesentlichen Weg, den das amerikanische Ballett einschlagen muss, damit unsere geliebte Kunstform für ein immer vielfältigeres Publikum im 21.