Bewertung:

Das Buch bietet eine gründliche Einführung in den Libertarismus, erforscht seine philosophischen Grundlagen und befasst sich mit seinen historischen und aktuellen Entwicklungen. Eric Mack skizziert wirkungsvoll verschiedene Begründungen für den Libertarismus und stellt gleichzeitig Kritiken aus entgegengesetzten Blickwinkeln vor, wodurch der Text sowohl für Akademiker als auch für allgemein an politischer Theorie interessierte Leser zugänglich ist.
Vorteile:⬤ Umfassende Einführung in den Libertarismus
⬤ Fesselnder und klarer Schreibstil
⬤ Detaillierte Untersuchung libertärer Theorien und Schlüsselfiguren
⬤ Ausgewogene Diskussion, die Kritik am Libertarismus einschließt
⬤ Sowohl für ein akademisches als auch ein nicht-akademisches Publikum geeignet
⬤ Der Autor ist ein angesehener Philosoph auf diesem Gebiet.
⬤ Einige Leser könnten das Thema der natürlichen Rechte als dogmatisch empfinden
⬤ Das Buch geht möglicherweise nicht überzeugend auf die Kritik an libertären Grundsätzen ein, insbesondere in Bezug auf die Umverteilung von Reichtum
⬤ Erfordert eine sorgfältige Lektüre, was für einige eine Herausforderung sein könnte
⬤ Einige könnten das Gefühl haben, dass das Buch vor allem etablierte Libertäre anspricht, anstatt Skeptiker zu überzeugen.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Libertarianism
Der Kern des Libertarismus ist die Ansicht, dass politische Zwangsinstitutionen wie der Staat nur insoweit gerechtfertigt sind, als sie die Freiheit jedes Einzelnen schützen, seine eigenen Ziele und sein Wohlergehen auf seine eigene Weise zu verfolgen. Dementsprechend argumentieren Libertäre, dass jeder Versuch, Konzepte sozialer Gerechtigkeit oder wirtschaftlicher Gleichheit von oben nach unten durchzusetzen, grundlegend verfehlt ist.
In diesem Buch liefert der führende Experte Eric Mack eine strenge und klare Darstellung der philosophischen Grundsätze des Libertarismus. Er stellt drei unterschiedliche Schulen des libertären Denkens vor, die er als den Ansatz der natürlichen Rechte, den Ansatz der Zusammenarbeit zum gegenseitigen Vorteil und den Ansatz des indirekten Konsequentialismus bezeichnet. Nachdem er die historischen Wurzeln dieser Ansätze im Denken von Persönlichkeiten wie John Locke und David Hume untersucht hat, liefert er erhellende Darstellungen der grundlegenden Argumente und der Theorien wirtschaftlicher Gerechtigkeit von Robert Nozick und F. A. Hayek. Anschließend untersucht er eine Reihe anderer Debatten, wie die über das Wesen des Minimalstaates und die zwischen Kritikern und Befürwortern des Libertarismus.
Dieses Buch ist ein Muss für alle, die sich für politische Philosophie, politische Ideologien und das Wesen von Freiheit und staatlicher Autorität interessieren, von Studenten und Wissenschaftlern bis hin zu allgemeinen Lesern.