Bewertung:

Das Buch „Loving“ von Sheryll Cashin hat überwältigend positive Kritiken erhalten, in denen die aufschlussreiche Analyse der Beziehungen zwischen den Rassen und der historische Kontext der Ethnie in Amerika hervorgehoben wurden. Die Leser schätzen den fesselnden Schreibstil, die Einbeziehung persönlicher Erzählungen und den hoffnungsvollen Ausblick auf die Zukunft der Rassenbeziehungen. Einige Rezensenten äußerten jedoch ihre Enttäuschung darüber, dass der Schwerpunkt des Buches auf historischen Themen und nicht auf der persönlichen Geschichte der Familie Loving liegt.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben, fesselnd und hat einen lyrischen Stil. Es bietet einen umfassenden geschichtlichen Überblick über die Beziehungen zwischen den Rassen in Amerika und erörtert die Bedeutung der „kulturellen Gewandtheit“. Die Leser finden es aufschlussreich, relevant und optimistisch, was künftige Fortschritte in den Beziehungen zwischen den Ethnien angeht. Viele sind der Meinung, dass das Buch für Personen, die in interrassischen Beziehungen leben, und für diejenigen, die sich für Rassengerechtigkeit interessieren, eine wichtige Lektüre ist.
Nachteile:Einige Leser fanden, dass sich das Buch zu sehr auf die historische Analyse konzentriert und die persönliche Geschichte der Familie Loving vernachlässigt. In einigen Rezensionen wurde bemängelt, dass das Buch zu langatmig sei und eine klare, prägnante Erzählstruktur vermissen lasse. Insgesamt wurde das Buch zwar für seinen Inhalt gelobt, aber einige waren der Meinung, dass es sich zu weit von seinem Titelthema entfernte.
(basierend auf 30 Leserbewertungen)
Loving: Interracial Intimacy in America and the Threat to White Supremacy
Die bahnbrechende Geschichte, wie die Liebe und die Ehe zwischen Rassen die amerikanische Geschichte veränderte und auch heute noch die Landschaft der amerikanischen Politik prägt.
Als Mildred und Richard Loving 1958 heirateten, wurden sie aus ihrem gemeinsamen Bett gerissen und vor Gericht gestellt. Ihr Verbrechen: Rassenmischung, bestraft mit der Verbannung aus ihrem Heimatstaat Virginia. Die daraus resultierende bahnbrechende Entscheidung Loving gegen Virginia beendete das Verbot der Rassenehe und ist nach wie vor ein typischer Fall - der erste, in dem die Worte "weiße Vorherrschaft" zur Beschreibung eines solchen Rassismus verwendet wurden.
Ausgehend von den frühesten Kapiteln der US-Geschichte enthüllt die Rechtswissenschaftlerin Sheryll Cashin das bleibende Erbe der amerikanischen Erbsünde und zeichnet nach, wie wir uns von einem Land ohne eine festgefügte Konstruktion von Rasse zu einer Nation entwickelten, in der ein Tropfen nicht-weißen Blutes den Ausschluss von der vollen Staatsbürgerschaft bedeutete. In anschaulichen Details veranschaulicht sie, wie die Idee des Weißseins von der Pflanzerschicht von gestern geschaffen wurde und von den machthungrigen Hundepfeifern von heute verstärkt wird, um kämpfende Weiße und Farbige zu spalten, die Plutokratie zu sichern und das Gemeinwohl zu untergraben.
Loving ist nicht nur eine hoffnungsvolle Abhandlung über die Zukunft der Rassenbeziehungen in Amerika, sondern stellt auch die Vorstellung in Frage, dass progressive Politik nach dem Gießkannenprinzip unsere einzige Hoffnung auf eine integrativere Gesellschaft ist. Zugänglich und scharfsinnig belebt Cashin die Möglichkeit einer Zukunft, in der die Verständigung zwischen den Rassen als Katalysator einer sozialen Revolution dient, die nicht in künstlicher Farbenblindheit endet, sondern in einer Kultur, in der Akzeptanz und Unterschiede gefeiert werden.