Bewertung:

Susan Suntrees Gedichtsammlung mit „Traveler“-Gedichten wird für seine tiefe Bedeutung und lebendige Bildsprache gefeiert, die den Leser dazu ermutigt, sich voll und ganz auf seine Reisen und seine Umgebung einzulassen.
Vorteile:Die komprimierten und bedeutungsvollen Gedichte verwenden exquisite Bilder und eine sparsame Sprache, um ein tiefes Gefühl für den Platz im Universum hervorzurufen. Sie sind bewegend und ergreifend und schärfen das Bewusstsein der Leser für ihre Umgebung. Die Gedichte lassen sich leicht in kurzen Abschnitten lesen, so dass sie sich auch für unterwegs eignen.
Nachteile:Einige Leser könnten die Kürze der Gedichte als einschränkend empfinden, wenn sie längere, ausführlichere Werke bevorzugen.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Dear Traveler
Susan Suntree knüpft mit ihrem Werk kraftvoll an die Tradition der Reisegedichte ihrer klassischen japanischen Vorgänger Saigyō und Bashō an. Dear Traveler ist ein postmodernes Reisetagebuch, das uns auf eine Reise durch "eine fiebrige Zivilisation" mitnimmt. Diese Gedichte glänzen mit Momenten stillen Erstaunens, während sie uns in diesen turbulenten Zeiten in das Innere des Selbst führen. Ihre Gedichte erinnern uns daran: "Dein wildes Leben hört zu.".
-Alan Soldofsky, Autor von In der Buddha-Fabrik und Direktor des MFA-Programms für kreatives Schreiben an der San Jose State University.
Dear Traveler ist ein großartiger Gedichtzyklus und eine Reise, die wir alle unternehmen müssen.
-Marsha de la O, Autorin von Every Ravening Thing
Es gibt eine Stille im Herzen aller Dinge. Sie ist Teil des Wunders dieser Welt in all ihren wundersamen Details und ihrem manchmal beängstigenden Potenzial, während jeder von uns die Landschaft dessen bereist, was die Zen-Tradition als die große Angelegenheit von Geburt und Tod bezeichnet. Die Gedichte in Susan Suntrees Dear Traveler sind wahre und begnadete Begleiter dieser Reise; sie entspringen dem jahrelangen, tiefen Zuhören der Dichterin, als sie sich auf diesen spurlosen Weg begab, und sie hinterlassen ihr Echo im Herzen des Lesers. Aber es gibt noch mehr zu entdecken: Auf eine geheimnisvolle Weise hört die Poesie von Suntree selbst zu. Sie hört zu, ohne Ohren zu haben, und spricht, ohne einen Mund zu haben.
Peter Levitt, Autor von One Hundred Butterflies, Within Within und Übersetzer (mit Kazuaki Tanahashi) von The Complete Cold Mountain: Poems of the Legendary Hermit Hanshan.
Wie die Musik des hohen Grases und der trockenen Stöcke, von denen Susan Suntree schreibt, singen diese Gedichte. Ihr Schreibstil ist sparsam, ihre Sparsamkeit in der Sprache bewundernswert; nirgendwo gibt es ein überflüssiges Wort oder ein Stück Interpunktion. Jedes winzige Gedicht durchflutet dunkle Ecken mit Licht. Straff wie eine gespannte Feder, testen diese Stücke die Grenzen der Kompression. Jedes ist ein Juwel.
-Jana Harris, Autorin von Horses Never Lie About Love (Memoiren) und You Haven't Asked About My Wedding or What I Wore (Gedichte)