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Literary Cosmopolitanism in the English Fin de Sicle: Citizens of Nowhere
Das fin de sicle war Zeuge einer umfassenden und hitzigen Debatte über den Kosmopolitismus, die die Einstellung der Leser zu nationaler Identität, ausländischen Literaturen, Übersetzungen und der Idee der Weltliteratur veränderte. Mit dem Schwerpunkt auf englischsprachiger Literatur bietet Literary Cosmopolitanism in the
English Fin de Sicle eine kritische Untersuchung des Kosmopolitismus als charakteristisches Merkmal der literarischen Moderne dieser wichtigen Übergangszeit. Der Kosmopolitismus - oder die Weltbürgerschaft - wurde nicht mehr nur als abstraktes philosophisches Ideal verstanden, sondern prägte die tatsächliche, lebendige Praxis von Autoren und Lesern, die auf der Suche nach der Weltbürgerschaft waren.
Praktiken von Autoren und Lesern, die nach neuen Wegen suchten, um lokale und globale Identitäten in einer zunehmend vernetzten Welt miteinander zu verbinden. Das Buch stellt den literarischen Kosmopolitismus als ein Feld der Debatte und Kontroverse dar. Während einige Autoren und Leser das kreative, phantasievolle, emotionale und.
Während einige Autoren die kreativen, imaginären, emotionalen und politischen Möglichkeiten der Weltbürgerschaft begrüßten, prangerten feindliche Kritiker dieses Ideal als politisch und moralisch fragwürdig an und betonten stattdessen die Verantwortung der Literatur gegenüber der Nation. In diesem Zeitalter des Imperiums und des aufkommenden Nationalismus verkörperte die Weltbürgerschaft ein Paradoxon: Sie.
Gleichzeitig konnotierten sie Positionen des Privilegs und der Marginalität, der Zugehörigkeit und der Nicht-Zugehörigkeit.
Kapitel über Oscar Wilde, Lafcadio Hearn, George Egerton, die periodische Presse und künstliche Sprachen machen die Vielfalt der literarischen Antworten auf die Idee der Weltbürgerschaft deutlich, die an der Wende zum zwanzigsten Jahrhundert wuchsen. Das Buch hinterfragt den Kosmopolitismus als eine liberale.
Das Buch hinterfragt den Kosmopolitismus als eine liberale Ideologie, die die menschliche Vielfalt feiert, und als eine soziale Identität, die mit Weltoffenheit verbunden ist; es untersucht seine Auswirkungen auf Geschlecht, Ethik und Gefühle. Sie stellt die Literatur des fin de sicle als einen dynamischen Raum des Austauschs und der Vermittlung dar und argumentiert, dass unsere eigene Herangehensweise an die Literaturwissenschaft.
weniger national fokussiert werden sollte.