
Little A and Womack
Shirley Nelson Kersey, Ph. D. Für den jungen afro-amerikanischen Jungen.
Wer die belletristischen Bücher über Little A, einen Jungen aus den Armenvierteln von Memphis, liest, weiß sofort, dass die Autorin hervorragend geeignet ist, sich mit diesem jungen Helden zu beschäftigen.
Nur jemand, der in den innerstädtischen Schulen unterrichtet hat, ist in der Lage, das Leben eines Jungen, der sich in diesem Umfeld zurechtfinden muss, fiktional und doch realistisch zu schildern.
John Chipley, den die Jungen liebevoll Mr. Chip nennen, unterrichtete mehr als fünfzehn Jahre lang an innerstädtischen Schulen in Memphis. Im Ruhestand bietet er wöchentliche ehrenamtliche Sitzungen an, die sich darauf konzentrieren, Jungen zum Lesen zu ermutigen. Das ist ein hochgestecktes Ziel, denn die Jungen leben in Heimen und Nachbarschaften, die nicht so strukturiert sind, dass sie Lesefähigkeiten oder Träume vom beruflichen Fortkommen entwickeln. Mr. Chips Ziel geht über die Entwicklung der Lesefähigkeit hinaus, indem er die Jungen ermutigt, dieses Privileg zu genießen.
Chipley ist formal auf den Lehrerberuf vorbereitet, denn er hat sowohl einen Bachelor- als auch einen Master-Abschluss in Pädagogik. Das Bemerkenswerteste an seinem Auftreten im Klassenzimmer ist jedoch sein Herz. Jeder einzelne seiner Schüler liegt ihm am Herzen, und er ist für sie da, jetzt und in der Zukunft. Durch die Figur des Little A gibt Chipley den Jungen eine fiktive Figur, mit der sie sich identifizieren können. Der Lebensstil von Little A spiegelt den ihren wider. Beim Lesen dieser Buchreihe erleben die Jungen jemanden, mit dem sie sich identifizieren können. Little A ist eine wunderbare fiktive Figur voller Weisheit, Charakter, Abenteuer und Selbstvertrauen.