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Live Art in the UK: Contemporary Performances of Precarity
Seitdem der Begriff Live Art in den 1970er Jahren in das Performance-Lexikon aufgenommen wurde, wird er zur Beschreibung einer vielfältigen, aber miteinander verbundenen Reihe von Performance-Praktiken und Ansätzen verwendet. Dieser Band bietet eine kontextuelle und kritische Einführung in die Szene der zeitgenössischen Live Art in Großbritannien.
Die Sammlung konzentriert sich auf wichtige Künstler, deren produktives Werk für die Entwicklung der zeitgenössischen Praxis von entscheidender Bedeutung war, und untersucht die heutige Landschaft der Live Art in Großbritannien und beleuchtet ihre Ursprünge sowie ihre besonderen Anliegen und Ästhetik. In der Einleitung des Bandes wird Live Art in Bezug zu anderen Bereichen der künstlerischen Praxis gesetzt und die Form als britisches Phänomen untersucht.
Sie befasst sich mit Fragen der kulturellen Spezifität, der finanziellen und institutionellen Unterstützung und des sozialen Engagements, indem sie die Arbeit und den Einfluss der wichtigsten Organisationen der britischen Szene nachzeichnet: die Live Art Development Agency, das SPILL Festival of Performance und Compass Live Art. In drei Abschnitten bieten führende Wissenschaftler Fallstudien, die die Praxis der wichtigsten Künstler Tim Etchells, Marisa Carnesky, Marcia Farquhar, Franko B, Martin O'Brien, Oreet Ashery, David Hoyle, Jordan McKenzie und Cosey Fanni Tutti untersuchen.