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Logic and African Philosophy: Seminal Essays on African Systems of Thought
"Logik und afrikanische Philosophie: Seminal Essays on African Systems of Thought" zielt darauf ab, die afrikanische Geistesgeschichte ins rechte Licht zu rücken, wobei der Schwerpunkt auf den Themen Rassismus, Logik, Sprache und Psychologie liegt. Der Band versucht, die Lücken zu schließen, die durch die Ausklammerung afrikanischer Denker in den Lehrplänen afrikanischer Schulen für Geschichte, Soziologie, Philosophie und Kulturwissenschaften entstanden sind.
Das Buch ist in vier Teile gegliedert, denen eine Einleitung vorangestellt ist, um die Aufsätze miteinander zu verbinden und ihre soziologischen Implikationen hervorzuheben. Der erste Teil besteht aus Aufsätzen, die die Kontroverse darüber eröffnen, ob Logik in den traditionellen afrikanischen Kulturen zu finden ist, sowie aus anderen Fragen wie der Natur des Geistes und des Verhaltens der afrikanischen Völker. Die Aufsätze im zweiten Teil drehen sich um die Frage: Gibt es in afrikanischen Sprachen und Kulturen Gesetze des Denkens? Der dritte Teil versammelt Aufsätze, die die Debatte darüber anregen, ob es so etwas wie eine afrikanische Logik geben kann, die sich aus den Diskussionen im zweiten Teil ergibt. Teil vier befasst sich mit dem Thema der Systembildung in der Logik.
Die Beiträge stammen von Mitgliedern der aufstrebenden afrikanischen Philosophiebewegung, der "Conversational School of Philosophy" an der Universität von Calabar, deren Hauptziel darin besteht, Systeme der afrikanischen Logik zu formulieren.