Bewertung:

Das Buch hat ein überwältigend positives Feedback von den Lesern erhalten, insbesondere von denen, die eine Verbindung zur Feuerwehr haben. Es wird für seinen fesselnden Schreibstil und die ehrliche Reflexion der Karriere des Autors als Feuerwehrmann bei der London Fire Brigade gelobt. Es wird jedoch zur Vorsicht geraten, da die Sprache sehr hart ist und das Buch vor allem diejenigen ansprechen dürfte, die sich für die Feuerwehr interessieren.
Vorteile:⬤ Fesselnd und gut geschrieben
⬤ ehrlicher und fesselnder Bericht über das Leben als Feuerwehrmann
⬤ spricht ehemalige und aktuelle Feuerwehrleute an
⬤ bietet einen echten Einblick in den Beruf aus persönlicher Erfahrung
⬤ weckt starke Emotionen
⬤ versetzt die Leser mit nachvollziehbaren Geschichten in die Vergangenheit
⬤ weckt Respekt für den Beruf.
⬤ Enthält einige Fachausdrücke, die für jüngere Leser nicht geeignet sind
⬤ spricht möglicherweise nicht alle an, die nicht bei der Feuerwehr tätig sind oder kein besonderes Interesse an der Feuerwehr haben
⬤ einige Leser könnten den Fokus zu eng sehen, um ein breiteres Publikum anzusprechen.
(basierend auf 40 Leserbewertungen)
London Firefighter
Dave und ich schlichen die Treppe hinauf, der Boden war an einigen Stellen durchgebrannt, ebenso wie der darüber liegende Boden, das Dach war weg, so dass es ein wenig dumpfes Licht gab. Der Boden war mit Schutt bedeckt: Dachziegel, verbranntes Holz, Kork und alles Mögliche. Dave nahm die Düse und wir schoben uns über den Boden vor. Der Rauch war erträglich, die Hitze war eine andere Sache. Als ich einatmete, brannte es in meinen Lungen, als würde ich versuchen, über einem kochenden Kessel zu atmen, ich lag auf dem Boden in einer Pfütze aus dampfendem Wasser und versuchte, etwas kühlere Luft zu finden.
Als Dave die Düse öffnete, wurden wir in Dampf gehüllt, da das Wasser die überhitzte Atmosphäre über uns abkühlte. Ich vergrub meinen Kopf noch ein wenig tiefer und hielt mich fest, während Dave den Wasserstrahl durch den großen Flur laufen ließ und den brennenden Inhalt löschte.
Wir drängten weiter und versuchten, uns einen Weg in einen Raum auf der rechten Seite zu bahnen. Als ob Dave meine Gedanken gelesen hätte, zog er sich zurück und ich drückte mich an die Düse. Ich öffnete sie und zielte in Richtung des Feuers. Ich atmete die kühle, saubere Luft ein, die zusammen mit dem Wasser aus der Düse strömte und verschaffte mir etwas Erleichterung. Bald waren wir ein gutes Stück vorwärts gekommen, aber wir mussten ganz schön was einstecken. Ich spürte, wie sich meine Haut verbrühte, während die nasse Feuertunika in der Hitze dampfte...