Bewertung:

Das Buch „Londongrad“ bietet eine eingehende Untersuchung des Lebens und des Reichtums russischer Oligarchen, die London zu ihrer Heimat gemacht haben, und beschreibt detailliert, wie sie ihr Vermögen im postsowjetischen Russland erworben haben und welche Auswirkungen dies auf London hatte. Die Leser finden die Erzählung fesselnd und informativ, da sie sowohl die Opulenz dieser Milliardäre als auch die dunkleren Auswirkungen ihres Reichtums erfasst.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und detailliert
⬤ sehr informativ über russische Oligarchen und ihren Einfluss in London
⬤ fesselnder Schreibstil
⬤ unverzichtbar für alle, die sich für das moderne Russland und die sich verändernde Demografie Londons interessieren
⬤ bietet eine faszinierende Perspektive auf den Schnittpunkt von Reichtum, Politik und Kultur.
⬤ Etwas repetitiv
⬤ wirft Fragen über die Genauigkeit bestimmter Details auf
⬤ könnte als parteiisch gegenüber dem Kreml wahrgenommen werden
⬤ bietet möglicherweise keine neuen Erkenntnisse für diejenigen, die bereits über das Thema Bescheid wissen
⬤ einige Leser kritisieren den Ton als übermäßig wohlwollend gegenüber den Oligarchen.
(basierend auf 52 Leserbewertungen)
Londongrad: From Russia with Cash;the Inside Story of the Oligarchs
Die erstaunliche wahre Geschichte, wie London zur Heimat der russischen Superreichen wurde. Eine schillernde Geschichte über unglaublichen Reichtum, erbitterte Streitigkeiten, schöne Frauen, Privatjets, Mega-Yachten, die besten Fußballer der Welt - und Range Rover mit Chauffeur und getönten Scheiben.
Eine Gruppe rücksichtsloser russischer Oligarchen machte nach dem Zusammenbruch des Kommunismus ein kolossales Vermögen - und viele von ihnen kamen nach London, um ihren neu gewonnenen Reichtum zu genießen. Londongrad erzählt zum ersten Mal die wahre Geschichte ihrer Reisen von Moskau und St. Petersburg zu den Villen in Mayfair, Knightsbridge und Surrey - und nimmt Sie mit in eine schillernde Welt kühner milliardenschwerer Geschäfte, unverschämter Ausgaben und ränkeschmiedender Fehden.
Doch während in Londons schrillsten Restaurants russisches Gelächter ertönte und die Ladenbesitzer in der Bond Street ihre Gewinne zusammenrechneten, spielten sich auch dunklere Ereignisse ab. Die Ermordung des ehemaligen KGB-Mannes Alexander Litwinenko in London und der Tod von Stephen Curtis, dem Anwalt vieler der reichsten Russen Großbritanniens, bei einem Hubschrauberabsturz, den er fast vorausgesagt hatte, haben die Londoner Russen und viele, die sie kennen, verstört.
Dies ist die Geschichte, wie Russlands Reichtum geerntet und nach London gebracht wurde - ein Teil davon wurde von Roman Abramovich für seinen geliebten Chelsea Football Club ausgegeben, ein anderer Teil von Boris Berezovsky in seinen Kämpfen mit Russlands allmächtigem Wladimir Putin. Londongrad ist ein Muss für jeden, der sich dafür interessiert, wie riesiger Reichtum entsteht, welchen Luxus man damit kaufen kann und welche Macht und Intrigen damit einhergehen.