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London's West End: Creating the Pleasure District, 1800-1914
Wie wurde das Londoner West End zum führenden Vergnügungsviertel der Welt? Was ist die Quelle seiner Anziehungskraft? Wie wurde das Zentrum von London zum Theaterland? London's West End, 1800-1914 ist die erste Geschichte des Viertels, das Millionen von Menschen in seinen Bann gezogen hat. Der Leser wird das Wachstum von Theatern, Opernhäusern, Galerien, Restaurants, Kaufhäusern, Kasinos, Ausstellungszentren, Nachtclubs, Straßenleben und der Sexindustrie entdecken.
Das Gebiet vom Strand bis zur Oxford Street wurde zum Inbegriff für Sensation und Vulgarität, aber auch für die Förderung der Hochkultur. Das West End brachte Shows und Moden hervor, deren Auswirkungen in die ganze Welt hinausstrahlten. Im neunzehnten Jahrhundert wurde ein Gebiet, das den Bedürfnissen der Aristokratie diente, für ein breiteres Publikum geöffnet, während es gleichzeitig den Stempel von Luxus und Prestige behielt.
Rohan McWilliam erzählt die Geschichte der großen Künstler, Schauspieler und Unternehmer, die das West End geprägt haben: Persönlichkeiten wie Gilbert und Sullivan, der Dramatiker Dion Boucicault, die Varietékünstlerin Jenny Hill und der Amerikaner Harry Gordon Selfridge, der den besten Laden der Welt schaffen wollte. Gleichzeitig erkundet McWilliam die besonderen Räume, die im West End entstanden sind, vom Glamour der Drury Lane und Covent Garden bis hin zu den Bars und Kneipen des einfachen Lebens.
Wir begegnen den Ursprüngen des modernen Starsystems und der Promikultur. Londons West End, 1800-1914 bewegt sich von der Entstehung der Regent Street bis zu den glorreichen Tagen der Edwardianischen Periode, als das West End das Herz des Empires und der Unterhaltungsindustrie war.
Ein Großteil der modernen Kultur und der Konsumgesellschaft wurde von einem relativ kleinen Gebiet in der Mitte Londons geprägt. Diese bahnbrechende Studie zeigt, warum das so war.