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Lone Star Vistas: Travel Writing on Texas, 1821-1861
Jeder Ort ist ein Produkt der Geschichten, die wir über ihn erzählen - Geschichten, die geografische, soziale und kulturelle Räume nicht nur beschreiben, sondern auch gestalten. Lone Star Vistas analysiert die Reiseberichte, die die Idee von Texas geprägt haben.
Astrid Haas konzentriert sich auf den vierzigjährigen Zeitraum zwischen der Unabhängigkeit Mexikos von Spanien (1821) und dem Beginn des amerikanischen Bürgerkriegs und untersucht die Berichte angloamerikanischer, mexikanischer und deutscher Autoren - Angehörige der drei großen Siedlerpopulationen der Region -, die ihre Reisen durch Texas aufzeichneten. Sie waren Missionare, Wissenschaftler, Journalisten, Auswanderer, Auswanderungsagenten, Militäroffiziere und deren Ehepartner. Sie alle trugen zum öffentlichen Bild von Texas und zu den Debatten über die Zukunft der Region in einer Zeit des politischen und sozialen Wandels bei.
Lone Star Vistas ist die erste vergleichende Studie über transnationale Reiseberichte über Texas, die sich auf Quellen und wissenschaftliche Arbeiten in englischer, spanischer und deutscher Sprache stützt. Haas beleuchtet Kontinuitäten und Unterschiede in der globalen Begegnung mit Texas und zeigt auf, wie der besondere Hintergrund der einzelnen Autoren ihre Ansichten über Natur, weiße Besiedlung, militärisches Engagement, indigenen Widerstand, afroamerikanische Sklaverei und christliche Mission beeinflusste.