Lossbergs Krieg: Die Memoiren eines deutschen Generalstabschefs aus dem Ersten Weltkrieg

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Lossbergs Krieg: Die Memoiren eines deutschen Generalstabschefs aus dem Ersten Weltkrieg (Fritz Von Lossberg)

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Zusammenfassung:

Die Memoiren von General Fritz von Lossberg, einem prominenten deutschen Stabsoffizier während des Ersten Weltkriegs, bieten wertvolle Einblicke in militärische Operationen und das damalige deutsche Stabssystem. Es bietet einen detaillierten Bericht über verschiedene Schlachten und die Entwicklung neuer Verteidigungstaktiken sowie offene Kommentare über militärische Führer.

Vorteile:

Das Buch bietet tiefe Einblicke in die Arbeitsweise des Generalstabs des deutschen Heeres während des Ersten Weltkriegs, hebt Lossbergs taktische Innovationen hervor und enthält offene Kommentare zu hohen Offizieren und zur Kriegsführung. Das Buch ist außerdem gut übersetzt und mit Anmerkungen zum Kontext versehen, was es zu einer wertvollen Quelle für Militärhistoriker macht.

Nachteile:

Die Fokussierung auf die deutsche Perspektive mag nicht alle Leser ansprechen, und einige werden die detaillierten militärischen Kommentare ohne Vorkenntnisse der Militärgeschichte des Zweiten Weltkriegs als etwas dicht oder schwierig empfinden.

(basierend auf 2 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Lossberg's War: The World War I Memoirs of a German Chief of Staff

Inhalt des Buches:

General Fritz von Lossberg (1868--1942) leitete während des Ersten Weltkriegs praktisch alle großen deutschen Verteidigungsschlachten an der Westfront. Er wurde als „Löwe der Defensive“ bezeichnet und war ein äußerst einflussreicher Militärtaktiker, der im Gegensatz zu vielen anderen Operationsoffizieren seiner Zeit die durch die Technologie hervorgerufenen Veränderungen schnell erkannte.

Lossbergs Memoiren, die nun erstmals in englischer Sprache vorliegen, erklären, wie er seine zentralen Prinzipien - Flexibilität, dezentrale Kontrolle und Gegenangriff - entwickelte, erprobte und umsetzte, die auf der Notwendigkeit beruhten, sich an die veränderten Bedingungen auf dem Schlachtfeld anzupassen. Lossberg setzte seine Theorie der elastischen Verteidigung in Verbindung mit der Tiefenverteidigung erstmals in der Schlacht von Arras (April-Mai 1917) in die Praxis um, wo sie erfolgreich war.

In der Schlacht von Passchendaele (Juni bis November 1917) bewies er die Durchführbarkeit seiner Strategie einer dünn besetzten Frontlinie, die die Zahl der dem Artilleriebeschuss ausgesetzten Soldaten minimierte. Lossbergs taktische Modernisierungen sind zu wesentlichen Bestandteilen der Armeedoktrin geworden, und Lossbergs Krieg: Die Memoiren eines deutschen Generalstabschefs aus dem Ersten Weltkrieg wird den Lesern einen Einblick in die Gedankenwelt eines der bedeutendsten militärischen Innovatoren des zwanzigsten Jahrhunderts geben.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780813169804
Autor:
Verlag:
Einband:Hardcover
Erscheinungsjahr:2017
Seitenzahl:480

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