Bewertung:

Die Biografie von Louis Armstrong wird für ihre detaillierte und eindringliche Darstellung seines Lebens gelobt, die seine persönlichen und musikalischen Erfahrungen in Einklang bringt. Die Leser fühlen eine starke Verbindung zu Armstrong als Person und schätzen die gründliche Recherche des Autors. In einigen Rezensionen wird jedoch ein fader Schreibstil und ein vermeintlicher Mangel an emotionaler Beteiligung an der Erzählung bemängelt.
Vorteile:Detaillierte und eindringliche Biografie, gut recherchiert, bringt persönliches und musikalisches Leben in Einklang, bietet Inspiration und Einblicke, fängt das Wesen von Armstrongs Charakter und seinen Einfluss auf den Jazz ein, ist angenehm und leicht zu lesen, bietet einen klaren Einblick in sein Leben und den historischen Kontext.
Nachteile:Der Schreibstil ist manchmal fade oder uninspiriert, bestimmte Abschnitte wirken übereilt, manchmal fehlt es an emotionaler Beteiligung, von einigen Lesern als zu teuer empfunden.
(basierend auf 49 Leserbewertungen)
Louis Armstrong: An Extravagant Life
Louis Armstrong war der Gründervater des Jazz und eine der herausragenden kulturellen Persönlichkeiten dieses Jahrhunderts, doch die vollständige Geschichte seines extravaganten Lebens ist nie erzählt worden.
Er wurde 1901 als sechzehnjährige Sklaventochter geboren und wuchs unter den Prostituierten, Zuhältern und Lumpenhändlern von New Orleans auf. Er heiratete vier Mal und hatte unzählige romantische Beziehungen in und um seine Ehen. Er glaubte an Marihuana für den Kopf und Abführmittel für den Darm, war aber auch ein produktiver Tagebuchschreiber und Korrespondent, ein treuer Freund von Berühmtheiten wie Bing Crosby und Ella Fitzgerald, ein scharfsinniger Beobachter der Gesellschaft und in seinen späteren Jahren ein internationaler Botschafter des guten Willens.
Und natürlich war er ein glänzender Musiker. Von den Bordellen und Honky-Tonks von Storyville - dem Rotlichtviertel von New Orleans - bis hin zu den gehobenen Nachtclubs in Chicago, New York und Hollywood zog Armstrongs atemberaubendes Spiel, seine kiesige Stimme und seine unbändige Persönlichkeit Publikum und Kritiker gleichermaßen in ihren Bann. Anerkannt und geliebt, wo immer er auftauchte, schaffte er es dennoch, sich selbst treu zu bleiben.
Laurence Bergreens bemerkenswertes Buch erweckt nun die leidenschaftliche, mutige und charismatische Figur zum Leben, die das Gesicht der amerikanischen Musik für immer veränderte.