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Lukcs's Phenomenology of Capitalism: Reification Revalued
Dieses Buch bietet eine radikale Neuinterpretation von Georg Luk cs' Geschichte und Klassenbewusstsein und zeigt zum ersten Mal, wie der philosophische Rahmen für seine Gesellschaftsanalyse in den Entwürfen einer Kunstphilosophie gelegt wurde, die er plante, aber nie vollendete, bevor er zum Marxismus konvertierte.
Die Lektüre von Luk cs' Werk durch die so genannte "Heidelberger Ästhetik" offenbart zum ersten Mal eine Reihe von unvermuteten Einflüssen auf sein Denken, wie Edmund Husserl, Emil Lask und Alois Riegl; sie bietet auch eine Theorie der Subjektivität innerhalb der sozialen Beziehungen, die viele der Probleme früherer Lesarten seines Textes vermeidet. In einer Zeit, in der das Ansehen von Luk cs wieder zunimmt, trägt diese kühne neue Lektüre dazu bei, sein Denken in einer Weise wiederzubeleben, die ihm hilft, zeitgenössische Anliegen anzusprechen.