Bewertung:

Das Buch „Lyme: The First Epidemic of Climate Change“ von Mary Beth Pfeiffer bietet eine gründliche Untersuchung der Lyme-Krankheit, ihrer zunehmenden Epidemie aufgrund des Klimawandels und der Unzulänglichkeiten der derzeitigen medizinischen und staatlichen Reaktionen auf die Krise. Sie vermittelt persönliche Geschichten und detaillierte Forschungsergebnisse über die Auswirkungen von durch Zecken übertragenen Krankheiten auf Gesundheit und Gesellschaft und plädiert gleichzeitig für mehr Anerkennung und finanzielle Unterstützung für diese Probleme.
Vorteile:Gut recherchiert, fesselnd geschrieben und mit einer starken Erzählweise. Bietet Einblicke in die persönlichen Auswirkungen der Borreliose und in das Versagen der öffentlichen Gesundheitssysteme. Hebt hervor, wie wichtig es ist, den Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und der Zunahme von durch Zecken übertragenen Krankheiten zu verstehen. Bietet nützliche Informationen zur Vorbeugung und Sensibilisierung und wendet sich an verschiedene Leser, darunter die breite Öffentlichkeit, Angehörige der Gesundheitsberufe und politische Entscheidungsträger.
Nachteile:Einige Leser waren der Meinung, dass es dem Buch an einer konzentrierten Darstellung des Klimawandels mangelt und dass der Titel den Inhalt falsch wiedergeben könnte. Einige Kritiker merkten an, dass das Buch sich zu wiederholen scheint oder vertrautes Terrain abdeckt, und einige äußerten ihre Enttäuschung über die Behandlung bestimmter Themen als zu simpel oder zu wenig tiefgründig. Außerdem waren einige Leser der Meinung, dass der Inhalt zwar informativ sei, die Gliederung aber klarer hätte sein können.
(basierend auf 53 Leserbewertungen)
Lyme: The First Epidemic of Climate Change
"Hervorragend geschrieben und recherchiert."-- Booklist
"Baut einen überzeugenden Fall auf."-- Kirkus
Die Lyme-Borreliose breitet sich weltweit rasch aus, da Zecken an Orte vordringen, an denen sie zuvor nicht überleben konnten. Als erste Epidemie im Zeitalter des Klimawandels infiziert die Krankheit jedes Jahr eine halbe Million Menschen in den USA und Europa sowie unzählige Menschen in Kanada, China, Russland und Australien.
Mary Beth Pfeiffer zeigt, wie wir zu dieser wachsenden Bedrohung beigetragen haben und wie die moderne Medizin ihre Gefahr unterschätzt hat. Sie erzählt die herzzerreißenden Geschichten von Familien, die durch einen einzigen Zeckenbiss zerstört wurden, von Kindern, die behindert sind, und von der tragischen Entscheidung einer Frau nach einer erschöpfenden Suche nach einem Heilmittel.
Pfeiffer warnt auch vor dem Auftreten anderer durch Zecken übertragener Krankheiten, die die Behandlung der Lyme-Borreliose erschweren und eigene schwerwiegende Risiken bergen. Lyme ist ein tadellos recherchierter Bericht über eine rätselhafte Krankheit, der eindringlich dafür plädiert, Zecken zu bekämpfen, Patienten zu heilen und die Rolle der Menschheit bei einer modernen Geißel zu erkennen.