Bewertung:

Die Kritiken zu Sophie Treadwells Stück „Machinal“ spiegeln ein breites Spektrum von Meinungen wider, wobei die emotionale Tiefe und die Kritik an gesellschaftlichen Normen, insbesondere in Bezug auf die Rolle der Frau, hervorgehoben werden. Während viele Leser das Stück als eine kraftvolle und aufschlussreiche Untersuchung des menschlichen Zustands empfinden, kritisieren andere die Tiefe der Charaktere und die vermeintlichen Botschaften des Stücks, insbesondere in Bezug auf den Feminismus.
Vorteile:Viele Rezensenten loben das Stück für seine intensive emotionale Wirkung, die Erforschung des menschlichen Zustands und seine Relevanz für historische und zeitgenössische soziale Themen. Die Leser schätzen Treadwells Perspektive als weibliche Dramatikerin in einer von Männern dominierten Ära, und einige heben die Zugänglichkeit des Stücks und die starken Themen des Expressionismus hervor.
Nachteile:Die Kritiker bemängeln, dass die Charaktere unterentwickelt sind und es ihnen an Tiefe fehlt, insbesondere die Beweggründe der Protagonistin und ihre Reaktionen auf ihre Umstände. Einige Kritiker äußern sich enttäuscht über die Darstellung der weiblichen Hauptfigur als schwach und passiv und argumentieren, dass ihre Entscheidungen die feministischen Themen untergraben. Außerdem wird erwähnt, dass die physische Qualität des Buches und sein Inhalt nicht mit der Beschreibung des Verkäufers übereinstimmen.
(basierend auf 28 Leserbewertungen)
Machinal, die große Wiederentdeckung einer vergessenen Dramatikerin der zwanziger Jahre, ist ein kraftvolles expressionistisches Stück über den Status der Frau in einer zunehmend mechanisierten Gesellschaft und die Qualen einer lieblosen Ehe.