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Macv: The Joint Command in the Years of Escalation, 1962-1967
"MACV: The Joint Command in the Years of Escalation, 1962-1967" ist der erste von zwei Bänden, die den Vietnamkonflikt aus der Perspektive des Befehlshabers und seines Hauptquartiers untersuchen. Er zeichnet die Geschichte des Military Assistance Command, Vietnam (MACV), von seiner Gründung im Februar 1962 bis zum Höhepunkt der amerikanischen Eskalation Ende 1967 nach.
Es befasst sich mit den Beziehungen, der Strategie und den Operationen des Kommandos auf der Ebene des Schauplatzes und ergänzt die detaillierten Studien der Reihe "United States Army in Vietnam" des Center of Military History, die sich mit den Kampfeinsätzen, den Beratungsbemühungen und den Beziehungen zu den Medien befassen. "MACV: The Joint Command" schildert, wie der MACV-Kommandeur und sein Stab den Krieg zu verschiedenen Zeiten sahen und wie und warum sie zu ihren Entscheidungen kamen. Er analysiert die dienststellenübergreifende Politik bei der Organisation und Führung eines gemeinsamen Kommandos, die Beziehungen der MACV zum Pazifikkommando, zu den Stabschefs und zum Verteidigungsministerium sowie die Entwicklung der Beziehungen des Kommandos zu seinen südvietnamesischen Verbündeten und zu Drittstaaten.
Am wichtigsten ist vielleicht die Darstellung der Rolle des Kommandeurs bei der Entwicklung und Durchführung der US-Politik in Vietnam, die über militärische Operationen hinausging und auch Diplomatie und Befriedung umfasste. Die Geschichte des Militärischen Unterstützungskommandos ist ein - nicht ganz erfolgreiches - Experiment im Bereich der Nationenbildung, das viele Parallelen zu jüngeren Einsätzen der Armee aufweist und somit als potenzielle Quelle für wichtige Lehren dient.