Bewertung:

In dem Buch „Girl Boy Girl“ von Savannah Knoop geht es um ihre Erfahrungen mit dem Schriftsteller JT LeRoy inmitten des Literaturskandals um seine Identität. Die Leserinnen und Leser finden die Geschichte faszinierend, wünschen sich aber mehr Tiefe, insbesondere in Bezug auf Laura Albert und die Folgen des Betrugs. Knoops Schreibstil kommt im Allgemeinen gut an, doch manche halten ihn für unzusammenhängend und sind der Meinung, dass die Erzählung in bestimmten Bereichen nicht detailliert genug ist.
Vorteile:Die Geschichte ist fesselnd und bietet eine einzigartige Perspektive auf den JT-LeRoy-Skandal. Knoops Schreibstil wird als leicht zu lesen beschrieben, und einige Passagen, insbesondere ihre Interaktionen mit bedeutenden Persönlichkeiten, sind fesselnd. Die Leser schätzen die Erforschung von Themen wie Identität, Geschlecht und die Komplexität der Prominenten-Kultur.
Nachteile:Viele Rezensenten wünschten sich ausführlichere Informationen über Laura Albert und die Folgen der Enthüllung von JT LeRoy. Einige fanden Knoops Charakter weniger interessant als erwartet, und die Erzählstruktur wurde als unzusammenhängend oder manchmal verworren beschrieben. Das Ende wirkte abrupt und ließ einige Fragen unbeantwortet.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Girl Boy Girl: How I Became JT Leroy
Als Savannah Knoop 2005 als das Gesicht des mysteriösen Autors JT LeRoy enttarnt wurde, wurde eine der größten literarischen Fälschungen der Neuzeit aufgedeckt.
Girl Boy Girl erzählt die Geschichte, wie eine junge queere Studienabbrecherin dazu kam, das literarische Wunderkind JT LeRoy zu verkörpern, eine Persona, die von Knoops Schwägerin geschaffen wurde. Sechs Jahre lang führte Knoop ein geheimes Doppelleben, reiste durch den Spiegel der Berühmtheit und fand Befreiung und Entfremdung gleichermaßen.
Knoops Verstrickung mit JT und seinem Schöpfer war ein Spiel an den Grenzen der Selbstdarstellung, das Knoops Selbstverständnis für immer veränderte. Diese Ausgabe enthält ein neues Vorwort des Autors, in dem er über das Fortleben der Geschichte von JT LeRoy in der „Post-Wahrheits“-Ära reflektiert.