Bewertung:

Die Nutzerbewertungen der Biografie von May Sarton von Margot Peters zeigen ein komplexes Verhältnis zum Thema und zur Autorin. Während einige Leser die Gründlichkeit von Peters' Recherchen und den Verlauf der Geschichte schätzten, kritisierten viele die Darstellungen und den Ton der Biografie und fanden sie wenig schmeichelhaft oder übermäßig kritisch gegenüber Sarton.
Vorteile:⬤ Gut recherchierte und umfassende Biografie, die viele Aspekte von May Sartons Leben abdeckt.
⬤ Der Schreibstil wird als solide und gut gemacht beschrieben, was ihn lesbar macht.
⬤ Einige Leser fanden die Erzählung fesselnd, besonders in der zweiten Hälfte.
⬤ Sie bietet eine andere Perspektive auf Sartons Leben im Vergleich zu ihren Tagebüchern und enthüllt Komplexität und Kämpfe.
⬤ Viele Rezensenten fanden May Sarton unsympathisch und selbstverliebt, was den Genuss der Biografie beeinträchtigte.
⬤ Der Ton der Biografie wird oft als schnippisch und verächtlich kritisiert, wobei mehrere Rezensenten das Gefühl hatten, dass Peters eine Agenda gegen Sarton verfolgte.
⬤ Mehrere Leser bemängelten übermäßige Details und Kleinigkeiten, die dem Erzählfluss abträglich waren.
⬤ Einige waren der Meinung, dass es dem Buch an einer Analyse von Sartons literarischem Werk mangelt und es sich zu sehr auf ihr Privatleben konzentriert.
(basierend auf 29 Leserbewertungen)
May Sarton: Biography
Von der gefeierten Schriftstellerin Margot Peters kommt die erste, vollständig autorisierte Biografie der Schriftstellerin, Dichterin und Feministin May Sarton. Peters gewährt uns einen beispiellosen Zugang zu persönlichen Papieren und Tagebüchern und gewährt uns einen fesselnden Blick auf die Frau, die eine Legion von Lesern mit ihren reichhaltigen und intimen Schriften beeinflusst hat, und enthüllt das faszinierende Leben, das Sarton selbst verborgen hielt.
Beginnend mit der jungen Sarton, die von ihren Eltern weitgehend ignoriert wird, zeichnet Peters das zwanghafte Streben nach Anerkennung und künstlerischer Inspiration nach, das den größten Teil von Sartons Leben prägen sollte. Wir erleben, wie sie sich als Neunzehnjährige für ein Leben am Theater entscheidet, um später ihre wahre Leidenschaft zu entdecken: das Schreiben.
Während ihre literarische Karriere Gestalt annimmt, beobachten wir ihr persönliches und berufliches Ringen um Akzeptanz, ihre intensiven Beziehungen zu so gelehrten Freunden wie Muriel Rukeyser und Louise Bogan und ihren heimlichen Aufruhr über ihre Sexualität. Letztendlich sehen wir jedoch, wie Sarton in ihren Werken das Bild einer starken, unabhängigen Frau entwirft, die friedlich in der Einsamkeit lebt - ein Bild, das der Realität ihres Lebens oft widerspricht.