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Mainstream Maverick: John Hughes and New Hollywood Cinema
(Gewinner, Beste erste Monographie, British Association of Film, Television and Screen Studies)
In den 1980er und 1990er Jahren war John Hughes einer der verlässlichsten Filmemacher Hollywoods, der beliebte Teenager-Komödien und Familienfilme wie The Breakfast Club und Home Alone produzierte. Aber war er auch ein Künstler? Hughes, ein unnachgiebiger, kommerzieller Filmemacher, der von Kritikern abgelehnt wurde, hätte über diese Frage vielleicht nur gelacht. Doch seit seinem Tod im Jahr 2009 wird er in der Oscar-Nacht als eine der wichtigsten Stimmen seiner Zeit gewürdigt. Jetzt wird er von den Kritikern als stilistisches Original gelobt.
Holly Chard zeichnet Hughes' Entwicklung vom Entertainer zum Autorenfilmer nach. Die Studios erkannten Hughes' Unverwechselbarkeit und reagierten, indem sie seine Marke pflegten. Hughes ist daher nicht nur ein Fallbeispiel für Hollywoods Filmproduktion, sondern auch für das Genre und die Autorenschaft selbst. Die Filme von John Hughes, so zeigt Chard, verdankten ihren Erfolg auch den Vermarktern, die sie verkauften, und den Zuschauern, die sie sahen. Eine sorgfältige Lektüre von Hughes' Kino offenbart sowohl die Quellen seines ikonischen Status als auch die Prägung seiner Filme durch die sozialen, politischen, wirtschaftlichen und medialen Kontexte, in denen er agierte.
Mainstream Maverick ist die erste ernsthafte Abhandlung über Hughes, die die Prioritäten der amerikanischen Filmindustrie in der Ära des New Hollywood beleuchtet und erforscht, wie Künstler nicht nur schaffen, sondern auch selbst geschaffen werden.