Bewertung:

Die Anthologie „Geistergeschichten von Frauen“ enthält eine Sammlung von Geistergeschichten verschiedener Autorinnen, in der sich klassische und zeitgenössische Werke von Frauen mischen. Während einige Leserinnen und Leser die erfrischende Perspektive und die gruseligen Geschichten schätzten, kritisierten andere die uneinheitliche Qualität und den Rückgriff auf überstrapazierte Ausschnitte, was eine Mischung aus Stärken und Schwächen der Sammlung hervorhob.
Vorteile:Vielfältige Auswahl an Geschichten von Autorinnen, gelungene Mischung aus klassischen und zeitgenössischen Geistergeschichten, einige gruselige und fesselnde Geschichten, gut geeignet für verschiedene Schauplätze (z. B. Sommerabende, Winternächte) und ein wertvoller Beitrag zum Genre der Geistergeschichten.
Nachteile:Uneinheitliche Qualität mit vielen schwachen oder banalen Geschichten, Rückgriff auf einige stark anthologisierte Auswahlen, stereotype weibliche Charaktere in vielen Geschichten, und einige Leser fanden die Geschichten langweilig oder wenig fesselnd.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
Mammoth Book of Ghost Stories by Women
25 gruselige Kurzgeschichten von herausragenden Autorinnen. Frauen haben schon immer außergewöhnliche Geschichten über Horror und das Übernatürliche geschrieben.
In dieser Anthologie werden die besten von ihnen vorgestellt, von Amelia B. Edwards' „Die Phantomkutsche“ aus dem Jahr 1864 über frühere Koryphäen wie Edith Wharton und Mary Elizabeth Braddon bis hin zu modernen Talenten wie Muriel Gray, Sarah Pinborough und Lilith Saintcrow.
Von Geschichten über geisterhafte Kinder bis hin zu Besuchen verstorbener Angehöriger, von herzzerreißenden Geschichten bis hin zur zutiefst beunruhigenden Schilderung extremer Bösartigkeit - was alle diese Geschichten gemeinsam haben, ist der Effekt eines leichten Fröstelns, das Gefühl, dass etwas nicht ganz präsent, aber dennoch da ist. Wenn überhaupt, dann beweist diese vorzeigbare Anthologie, dass manchmal das Weibliche der Spezies auch das Schrecklichste sein kann...