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Men in Place: Trans Masculinity, Race, and Sexuality in America
(Gewagte neue Theorien der Männlichkeit, die auf einer großen und geografisch vielfältigen Interviewstudie mit Transgender-Männern beruhen) Die amerikanische Männlichkeit wird kritisiert, in Frage gestellt und für eine neue Ära neu interpretiert. In Men in Place leistet Miriam J.
Abelson einen originellen Beitrag zu dieser Diskussion, indem sie ausführliche Interviews mit Trans-Männern im Westen, Südosten und Mittleren Westen der USA führt und zeigt, wie die Orte und Räume, die Männer bewohnen, grundlegend für ihre Erfahrungen mit Rasse, Sexualität und Geschlecht sind. Men in Place erforscht die sich verändernden Bedeutungen des Mannseins in Städten und ländlichen Gebieten. Hier entwickelt Abelson die Einsicht, dass es für den einzelnen Mann nicht nur einen Weg gibt, männlich zu sein, sondern dass sich seine Art, ein Mann zu sein, zwischen verschiedenen Räumen und Orten verschiebt.
Sie zeigt eine weit verbreitete Version von Männlichkeit auf, die man als "stark, wenn ich sein muss, weich, wenn ich sein muss" zusammenfassen könnte, und nutzt die Erfahrungen von Trans-Männern, um die grundlegende Konstruktion von Männlichkeit für alle Männer zu verdeutlichen. Mit Blick darauf, wie gesellschaftliche Institutionen Homophobie, Transphobie und Rassismus fördern, argumentiert Men in Place, dass Rasse und Sexualität die Sicherheit für Männer, insbesondere in ländlichen Räumen, grundlegend prägen, und hilft uns, die Art und Weise, wie Geschlecht geschaffen und durchgesetzt wird, besser zu verstehen.