Bewertung:

Manon Lescaut von Abbe Prevost ist ein klassischer Roman aus dem 18. Jahrhundert, der die Themen Liebe, soziale Hierarchie und Treue anhand der tragischen Liebesgeschichte von Des Grieux und Manon untersucht. Die Erzählung, die größtenteils aus der Perspektive von Des Grieux erfolgt, fängt intensive Gefühle und den Aufruhr einer romantischen Beziehung ein, die durch gesellschaftliche Normen und persönlichen Verrat belastet wird.
Vorteile:Die Leserinnen und Leser schätzen den starken erzählerischen Drive und die emotionale Tiefe der Geschichte und beschreiben sie als fesselnd wie einen modernen Pageturner. Die Charaktere und die intimen, dialoglastigen Szenen werden hervorgehoben, ebenso wie der philosophische Wert und die historische Bedeutung des Buches in Bezug auf die Ansichten über Liebe und Geschlecht. Darüber hinaus finden viele, dass das Buch zeitlos ist, auch wenn es im historischen Kontext verankert ist.
Nachteile:Einige Versionen des Buches (insbesondere bestimmte Kindle-Ausgaben) werden wegen schlechter Formatierung, fehlender Absätze und ablenkender Schriftartwechsel kritisiert, was das Lesen erschwert. Außerdem könnten moderne Leser die Handlung als repetitiv und die Charaktere als moralisch zweideutig empfinden und insbesondere Des Grieux' Verliebtheit kritisieren. Es wird auch erwähnt, dass man veraltete gesellschaftliche Konventionen akzeptieren muss, was beim heutigen Publikum nicht unbedingt auf Gegenliebe stößt.
(basierend auf 72 Leserbewertungen)
Manon Lescaut, ein wunderschönes Mädchen, wird von ihren Eltern in ein Kloster geschickt ...
Als sie dort ankommt, trifft sie einen jungen Mann namens Des Grieux, der sich sofort in sie verliebt. Sie beschließen, sich nicht mehr zu trennen.
Doch Manon, die Luxus und Wohlstand liebt, geht manchmal auf die Avancen reicher Liebhaber ein.