Bewertung:

Das Buch bietet eine eingehende Untersuchung des Wildreises in Michigan und beleuchtet seine kulturelle Bedeutung, die historischen Herausforderungen und die Bemühungen um seine Wiederherstellung. Es verbindet lehrreiche Inhalte über Wildreis mit einer ergreifenden Untersuchung des Konflikts zwischen indigenen Völkern und europäischen Siedlern.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben und sehr lehrreich und bietet reichhaltige historische Einblicke in den Wildreis und seine Bedeutung für die Kulturen der Ureinwohner. Es erörtert die unbeabsichtigten Folgen des Siedlerkolonialismus und liefert gleichzeitig sachliche Informationen über die ökologische Rolle des Wildreises und die laufenden Wiederherstellungsbemühungen in Michigan. Die Leser schätzen die zu Herzen gehende Erzählung und die Einbeziehung indigener Perspektiven.
Nachteile:Einige Leser könnten die emotionale Wucht der historischen Erzählung und die Kritik am Kolonialismus der Siedler als schwer oder beunruhigend empfinden. Die Fokussierung des Buches auf umfassendere kulturelle Themen mag für diejenigen nicht geeignet sein, die einen rein botanischen oder kulinarischen Leitfaden für Wildreis suchen.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Manoomin: The Story of Wild Rice in Michigan
Dies ist das erste Buch seiner Art, das die reiche Tradition des Wildreises in Michigan und seine Bedeutung für das dort lebende Volk der Anishinaabek aufzeigt.
Manoomin: The Story of Wild Rice in Michigan befasst sich mit der Geschichte, Kultur, Biologie, Wirtschaft und Spiritualität dieser heiligen Pflanze. Die Geschichte ist eine Zeitreise von der Zeit vor der europäischen Kolonisierung bis hin zu den Zeiten der Abholzung und Industrialisierung.
Sie wechselt zwischen den Welten der Anishinaabek und der Kolonisatoren und stellt deren unterschiedliche Perspektiven und Beziehungen zu den Manoomin gegenüber. Barton erörtert die historischen Wildreisfelder, die es einst in Michigan gab, warum viele von ihnen verschwanden und die Bemühungen von Stammesangehörigen und Nicht-Stammesangehörigen mit dem gemeinsamen Ziel, die Manoomin in der gesamten Landschaft wiederherzustellen und zu schützen.