
Mapping Space, Sense, and Movement in Florence: Historical GIS and the Early Modern City
Mapping Space, Sense, and Movement in Florence erforscht das Potenzial von digitalem Mapping oder Historical GIS als Forschungs- und Lehrinstrument, um Forschern und Studenten die räumlichen, kinetischen und sensorischen Dimensionen der frühneuzeitlichen Stadt zu erschließen.
Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen neue digitale Forschungs- und Kartierungsprojekte, die sich insbesondere mit dem reichen sozialen, kulturellen und künstlerischen Leben von Florenz befassen. Bei dem einen handelt es sich um ein neues GIS-Tool namens DECIMA (Digitally-Encoded Census Information and Mapping Archive), bei dem anderen um eine Smartphone-App namens Hidden Florence. Die internationalen Mitarbeiter, die an der Entwicklung dieser und anderer Projekte mitgewirkt haben, befassen sich mit drei Fragen: Wie können solche Projekte erstellt werden, wenn es in der Regel weniger Quellen als für moderne Städte gibt; wie erleichtern sie kollaborative Modelle für die historische Erforschung sozialer Beziehungen, Sinne und Emotionen; und wie helfen sie uns, ältere historische Interpretationen zu hinterfragen und neue Analyse- und Kommunikationsmodelle zu schaffen. Vier Autoren untersuchen technische Fragen im Zusammenhang mit den Softwareprogrammen und Manuskripten. Fünf Autoren beschreiben dann, wie GIS eingesetzt werden können, um bestehende Forschungsprojekte voranzutreiben und weiterzuentwickeln. Schließlich werfen vier Autoren einen Blick in die Zukunft und überlegen, wie die digitale Kartierung die Kommunikation von Forschungsergebnissen verändert und neue Forschungsrichtungen möglich macht.
Dieser spannende neue Band ist durchgehend mit Karten, Screenshots und Diagrammen illustriert, um die Projekte bei der Arbeit zu zeigen. Es ist eine unverzichtbare Lektüre für Studenten und Wissenschaftler des frühneuzeitlichen Italiens, der Renaissance und der digitalen Geisteswissenschaften.