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Das Meer aus Stein ist eine kraftvolle Metapher für eine von Egoismus und Gewalt erstarrte Welt und dafür, dass selbst inmitten von Stein und Asphalt Leben und Liebe gedeihen.
Mexiko-Stadt, 2025. Auf der Madero, einst eine der belebtesten Avenidas, stehen Statuen von Hunderten von Frauen, Männern und sogar Kindern, die Tag für Tag verschwinden. Dieses ungewöhnliche Phänomen fällt mit der Verbreitung von Mattangs zusammen - Karten, die den Gläubigen zufolge demjenigen, der sie lesen kann, das Schicksal offenbaren - und deren Kult die Bewohner der Hauptstadt erfasst hat. Als die skeptische Lehrerin Sofia in einer dieser Karten die Spur eines Geistes aus der Vergangenheit findet, der jetzt ein Wesen aus Stein ist, führen die Strömungen des Kosmos sie zum möglichen Ursprung seines Verschwindens.
In dieser dystopischen und grauen Stadt navigieren ein Universitätsprofessor, ein genesender Alkoholiker und eine wütende junge Frau, die ihr Schicksal verleugnet, durch eine Gesellschaft, die sich daran gewöhnt hat, ihre Mitmenschen verschwinden zu sehen, in der es aber auch diejenigen gibt, die sich weigern zu vergessen.